27 June 2026, 12:11

Brandenburgs Straßen leiden unter Hitze und Getreideernte gleichzeitig

Erntestraffic beginnt - Verkehrsminister warnt vor Schäden

Brandenburgs Straßen leiden unter Hitze und Getreideernte gleichzeitig

Brandenburg steht vor einer doppelten Herausforderung: Extreme Hitze und der Beginn der Getreideernte setzen die Straßen des Landes unter Druck. Durch die hohen Temperaturen heizen sich die Fahrbahnoberflächen auf über 60 Grad Celsius auf, wodurch der Asphalt weich wird und sich verformen kann. Gleichzeitig belastet der schwere landwirtschaftliche Verkehr im Süden besonders gefährdete Strecken zusätzlich.

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Die aktuelle Hitzewelle lässt die Straßenoberflächen extrem heiß werden. Unter solchen Bedingungen kann sich der Asphalt verflüssigen, was zu Verformungen, losen Bruchstücken und Splitt auf ausgebesserten Abschnitten führt. Diese Gefahren erhöhen das Unfallrisiko – besonders für Motorradfahrer.

Der Landesbauernverband warnt vor den kombinierten Auswirkungen von Hitze und schwerem landwirtschaftlichem Verkehr. Mit dem Beginn der Getreideernte ist im Süden Brandenburgs ein verstärkter Einsatz großer Erntemaschinen auf ländlichen Straßen zu beobachten.

Als Reaktion darauf rät das Verkehrsministerium Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen sorgfältig zu planen. Unnötige Belastungen der Straßen sollten vermieden werden, und wo möglich, könnten Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegt werden.

Autofahrer werden aufgefordert, während der Hitzewelle besondere Vorsicht walten zu lassen. Die Hinweise des Ministeriums zielen darauf ab, Schäden und Unfälle durch aufgeweichten Belag und das erhöhte Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Wo möglich, sollten Fahrer ihre Fahrpläne anpassen, um Risiken zu minimieren.

Quelle