06 April 2026, 20:15

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 zum vierten Mal in Folge ein

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Brandenburgs Wohnungsbau bricht 2025 zum vierten Mal in Folge ein

Brandenburg genehmigt viertes Jahr in Folge weniger Wohnungsbauprojekte

Im Jahr 2025 erhielten in Brandenburg nur noch 7.960 Wohneinheiten die Baugenehmigung – ein Rückgang um 12 Prozent im Vergleich zu 2024. Steigende Baukosten und schrumpfende Sanierungsvorhaben verschärfen die Verzögerungen im Wohnungsbau.

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Der Rückgang bei den Genehmigungen ist Teil eines größeren Trends nachlassender Aktivität im Wohnungssektor des Landes. Fast die Hälfte der geplanten Einheiten – etwa 3.000 – entfällt auf Ein- und Zweifamilienhäuser, während 4.000 in Mehrfamilienhäusern entstehen sollen. Weitere 915 Wohnungen gehen auf Sanierungen zurück, doch diese Zahl bedeutet einen Rückgang um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mehr als die Hälfte der neuen Projekte konzentriert sich auf den Berliner Speckgürtel. Der Landkreis Teltow-Fläming führt mit rund 1.230 genehmigten Wohneinheiten die Region an. Gleichzeitig steigen die Baukosten weiter: Im Februar 2025 erhöhten sich die Gesamtkosten um 5,5 Prozent, die Rohbauarbeiten verteuerten sich um 5,3 Prozent und die Ausbaukosten stiegen um 5,7 Prozent.

Der anhaltende Rückgang bei den Genehmigungen spiegelt die anhaltenden Herausforderungen auf dem brandenburgischen Wohnungsmarkt wider. Entwickler kämpfen mit höheren Ausgaben und engeren Budgets, was den Bau neuer Wohnungen im gesamten Land verlangsamt.

Mit weniger genehmigten Projekten und weiter steigenden Kosten bleibt der Wohnungssektor in Brandenburg unter Druck. Die Zahlen für 2025 unterstreichen den anhaltenden Abwärtstrend, insbesondere bei Sanierungen und Neubauten. Nun rückt die Bewältigung dieser Probleme im kommenden Jahr in den Fokus des Landes.

Quelle