Britischer Modedesigner Nigel Cabourn mit 76 Jahren gestorben
Der britische Herrenmodedesigner Nigel Cabourn ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Berühmt war er für seine sportlich-elegante, maßgeschneiderte Mode und Oberbekleidung, die von Militäruniformen inspiriert war. Sein Schaffen hinterlässt bleibende Spuren in der britischen und internationalen Modebranche.
Seine Karriere begann Cabourn mit einem Modedesign-Studium an der Northumbria University, das er von 1967 bis 1971 absolvierte. Noch während seines Studiums gründete er seine erste Marke Cricket, die er in den 1980er-Jahren in Nigel Cabourn umbenannte. Seine Entwürfe fanden schnell Anhänger in Großbritannien, Japan und den USA.
Im Laufe seiner Laufbahn arbeitete er mit renommierten Marken wie Fred Perry, Aigle, Eddie Bauer und Converse zusammen. 2015 übernahm er die Arbeitskleidungsmarke Lybro und entwickelte sie zu einer Kollektion für ein jüngeres Publikum weiter.
Seine Leidenschaft für Vintage-Mode veranlasste ihn, eines der weltweit größten Archive mit über 4.000 Kleidungsstücken aufzubauen. Branchengrößen wie Sir Paul Smith würdigten ihn als „einen wahren Freund und eine der prägendsten Persönlichkeiten des britischen Designs“.
Der British Fashion Council gedachte Cabourn als einen der „einflussreichsten und beständigsten Designer der britischen Mode“. Sein Erbe umfasst eine Karriere, die von Innovation, Kollaboration und einer tiefen Verbundenheit zum Vintage-Stil geprägt war. Seine Entwürfe und Beiträge werden die Modewelt auch weiterhin inspirieren.






