20 April 2026, 16:17

Bundestag lehnt Kürzungspläne für Unterhaltsvorschüsse von Alleinerziehenden ab

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Lücke in der Gesundheitsversorgung für amerikanische Familien."

Bundestag lehnt Kürzungspläne für Unterhaltsvorschüsse von Alleinerziehenden ab

Ein Plan zur Kürzung der Vorauszahlungen für Unterhaltsvorschüsse an Alleinerziehende hat im Bundestag heftigen Widerstand ausgelöst. Zwar hatten Kommunalverbände den Vorschlag eingebracht, doch Politiker mehrerer Parteien lehnen die Idee entschieden ab.

Die geplante Reduzierung der finanziellen Unterstützung für Alleinerziehende stieß auf sofortige Kritik. Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin der SPD, betonte, dass diese Leistungen unverzichtbar seien, um Haushalte von Alleinerziehenden abzusichern. Sie machte deutlich, dass ihre Partei keine Kürzungen akzeptieren werde.

Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Linken, nannte den Vorschlag "eine absolute Unverschämtheit". Misbah Khan, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, schloss sich der scharfen Kritik an und lehnte die Pläne ebenfalls kategorisch ab.

Auch Martin Reichardt, familienpolitischer Sprecher der AfD, positionierte sich gegen die Vorhaben. Seine Ablehnung verstärkte die breite Front gegen die geplanten Streichungen.

Die vorgeschlagenen Kürzungen sehen sich nun im Bundestag mit erheblichen Hindernissen konfrontiert. Da sich mehrere Parteien gegen den Plan stellen, erscheinen die Aussichten auf eine Umsetzung gering. Vorerst werden Alleinerziehende voraussichtlich weiterhin die gleiche Unterstützung erhalten.

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