23 April 2026, 06:20

EU erreicht 2025 Rekord: 64,2 Millionen Migrant:innen leben in Mitgliedstaaten

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der Personen zeigt, denen in den Jahren 1990 bis 2016 in den Vereinigten Staaten Asyl gewährt wurde, mit begleitendem erklärendem Text.

EU erreicht 2025 Rekord: 64,2 Millionen Migrant:innen leben in Mitgliedstaaten

Die Zahl der Migrantinnen und Migranten, die in der gesamten EU leben, stieg 2025 auf 64,2 Millionen an. Dieser Anstieg um 2,1 Millionen spiegelt ein stetiges Wachstum der Zuwanderung wider, wobei einige Länder besonders starke Veränderungen verzeichneten. Deutschland bleibt das Land mit der größten Migrantenbevölkerung, während kleinere Staaten im Verhältnis zu ihrer Größe die höchsten Anteile aufweisen.

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Deutschland blieb das wichtigste Zielland: Gegen Ende 2025 lebten dort fast 18 Millionen ausländische Staatsbürger. Das Land nahm im Laufe des Jahres zudem etwa 2,7 Millionen Geflüchtete auf – die höchste Zahl in der EU. Frankreich folgte mit rund 751.000 Schutzsuchenden, während die Tschechische Republik 381.000 Menschen aufnahm.

In Spanien wuchs die Zahl der Migrantinnen und Migranten um etwa 700.000 auf insgesamt 9,5 Millionen an. Italien beherbergte bis Jahresende 6,9 Millionen Zuwanderer. Zusammen mit Frankreich und Deutschland bearbeiteten diese vier Länder fast drei Viertel aller Asylanträge in der EU.

Luxemburg, Malta und Zypern stachen mit den höchsten Migrantenanteilen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung hervor. Aufgrund ihrer geringen Größe führten selbst moderate Zahlen zu einem beträchtlichen Anteil an im Ausland geborenen Einwohnern.

Die Zahlen für 2025 unterstreichen die Rolle der EU als eines der wichtigsten Ziele für Migranten und Geflüchtete. Mit 64,2 Millionen ausländischen Staatsbürgern, die in den Mitgliedstaaten leben, prägt die Zuwanderung weiterhin die Bevölkerungsentwicklung. Länder wie Deutschland und Spanien verzeichneten die größten absoluten Zunahmen, während kleinere Staaten die höchsten prozentualen Anteile hielten.

Quelle