CDU feiert Durchbruch: Bund übernimmt 80 Prozent der Kommunalkosten
Die CDU hat ein neues Abkommen zwischen Bund und Ländern zur finanziellen Unterstützung der Kommunen gelobt. Die Einigung, die bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz am 25. Juni erzielt wurde, soll die Belastung durch unfinanzierte Pflichtaufgaben für Städte wie Solingen verringern.
Laut Vereinbarung übernimmt der Bund künftig 80 Prozent der Mehrkosten, die durch neue oder geänderte Gesetze entstehen und erhebliche Ausgaben für Länder und Gemeinden verursachen. Die CDU-Fraktion bezeichnete dies als klaren Erfolg und einen wichtigen Schritt hin zu einer gerechteren Finanzverteilung.
Die Partei begrüßte zudem das Verursacherprinzip, das vorsieht, dass die Instanz, die neue Verpflichtungen auferlegt, auch die damit verbundenen Kosten tragen muss. Die CDU-Ratsfraktion in Solingen hob die Beschlüsse als entscheidend für die finanzielle Zukunft der Stadt hervor – angesichts der derzeitigen jährlichen Belastung von 74,5 Millionen Euro durch unfinanzierte Aufgaben.
Weitere Maßnahmen umfassen die Modernisierung der Verwaltung durch Digitalisierung sowie die Zusammenführung standardisierter Aufgaben. Kommunale Spitzenverbände werden künftig bereits bei der Kostenkalkulation neuer Gesetze von Anfang an einbezogen.
Das Abkommen soll Solingen helfen, seine Investitionsfähigkeit in Infrastruktur, sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität zu erhalten. Die CDU bleibt entschlossen, sicherzustellen, dass die Stadt auch weiterhin essenzielle Projekte finanzieren kann – ohne übermäßige finanzielle Belastung.
