Deutsche Bahn setzt mobile Teams für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Matteo KrauseDeutsche Bahn setzt mobile Teams für schnellere Bahnhofsreparaturen ein
Die Deutsche Bahn startet eine neue Initiative, um Reparaturen an Bahnhöfen in ganz Deutschland zu beschleunigen. Damit sollen Sauberkeit, Sicherheit und das allgemeine Erscheinungsbild der Anlagen verbessert werden. Die Maßnahme ist Teil eines umfassenden Notfallprogramms zur landesweiten Aufwertung der Bahnhöfe.
Das Unternehmen hat 44 mobile Instandhaltungsteams eingeführt, die flexibler und effizienter Reparaturen durchführen sollen. Diese Teams kümmern sich sowohl um kleinere als auch um größere Schäden – etwa die Reparatur beschädigter Glasflächen, die Beseitigung von Graffiti oder die Behebung defekter Technik. Auch umfangreichere Instandsetzungsarbeiten, insbesondere an Bahnhöfen außerhalb der großen Ballungsräume, gehören zu ihren Aufgaben.
Die neuen Teams ergänzen ein bestehendes Netzwerk von rund 400 Bahnhofs- und Gebäudekontrolleuren. Sie sind an verschiedenen Standorten in Deutschland stationiert. Ein zuvor in Regionen wie Niedersachsen durchgeführter Pilotversuch habe laut Unternehmensangaben positive Ergebnisse geliefert, bevor die flächendeckende Einführung erfolgte.
Katja Hüske, Mitglied des Vorstands von DB InfraGO, bezeichnete Bahnhöfe als die „Visitenkarte“ der Deutschen Bahn. Die mobilen Teams würden schnellere Reparaturen und für Kunden sichtbarbare Verbesserungen ermöglichen, so Hüske.
Für 2026 plant die Deutsche Bahn Investitionen von über 50 Millionen Euro in zusätzliches Personal und technische Maßnahmen. Mit diesen Mitteln sollen Zustand und Erscheinungsbild der Anlagen weiter aufgewertet werden. Zudem umfasst die Initiative die Einstellung von rund 200 weiteren Mitarbeitern zur Unterstützung der mobilen Teams.






