03 April 2026, 10:18

Deutschland feiert Vielfalt: Wochen gegen Rassismus mit Sport und Kultur

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, wobei einige auf Stühlen sitzen und andere stehen, mit Blick auf Hügel unter einem klaren blauen Himmel während der Afrikameisterschaft 2019.

Deutschland feiert Vielfalt: Wochen gegen Rassismus mit Sport und Kultur

In ganz Deutschland fanden zur Erinnerung an die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 vielfältige Veranstaltungen statt

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Städte in ganz Deutschland haben die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem breiten Programm begangen. Von Berlin bis Dresden organisierten mindestens neun Kommunen Sportveranstaltungen, Workshops und kulturelle Aktionen, um sich gegen Diskriminierung zu stellen. Die Kampagne, die sich über den gesamten März erstreckte, unterstrich die Bedeutung von Gleichberechtigung und Respekt in der Gesellschaft.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 boten in mehreren Städten ein abwechslungsreiches Programm. In Pfaffenhofen an der Ilm standen Sportevents im Mittelpunkt, während Ingolstadt fußballbezogene Aktivitäten ausrichtete. In Berlins Bezirken Lichtenberg und Hohenschönhausen sowie anderen Stadtteilen gab es Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen. Auch Heidelberg, Dresden, Krefeld und Augsburg beteiligten sich mit Workshops und kulturellen Begegnungen.

Den Abschluss der Kampagne bildete in Bergisch Gladbach das Fußballturnier "Kick gegen Rassismus". Neun Mannschaften, die unterschiedliche religiöse und kulturelle Hintergründe repräsentierten, traten ohne Schiedsrichter an, um Fairplay und gegenseitigen Respekt zu betonen. Statt Pokale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Veranstaltet wurde das Turnier vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, das 2024 unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz gegründet wurde.

Das Bündnis, dem über 30 soziale, religiöse und politische Gruppen angehören, wirbt mit dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Zwar gewann die IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, im Vordergrund stand jedoch nicht der Wettbewerb, sondern der Zusammenhalt. Das Bündnis setzt sich weiterhin für eine inklusive und solidarische Stadtgemeinschaft ein.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 brachten Menschen durch Sport, Kultur und Dialog zusammen. Veranstaltungen in neun deutschen Städten verstärkten die Botschaft von Gleichheit und Solidarität. Die Aktionen der Kampagne und das Turnier in Bergisch Gladbach zeigten, wie kontinuierlich gegen Diskriminierung vorgegangen und ein Klima des Respekts gefördert wird.

Quelle