Deutschlands spektakuläres 4:3 gegen die Schweiz – Wirtz glänzt, Karl überzeugt beim Debüt
Nina BrandtDeutschlands spektakuläres 4:3 gegen die Schweiz – Wirtz glänzt, Karl überzeugt beim Debüt
Deutschland holt sich dramatischen 4:3-Sieg gegen die Schweiz
Am 27. März 2026 setzte sich Deutschland in Basel mit einem spektakulären 4:3 gegen die Schweiz durch. Der Erfolg unterstrich sowohl die mentale Stärke als auch das aufstrebende Talent der Mannschaft, die sich damit auf die Weltmeisterschaft vorbereitet. Spieler wie Florian Wirtz und der Debütant Lennart Karl glänzten besonders, während Bundestrainer Julian Nagelsmann trotz defensiver Schwächen den Zusammenhalt betonte.
Der Start verlief holprig für die deutsche Elf: Die Schweiz ging zweimal früh in Führung. Doch die Mannschaft kämpfte sich jedes Mal zurück und gab die Partie nie aus der Hand. Ihre mentale Widerstandsfähigkeit sicherte ihnen stets die Kontrolle – selbst in Drucksituationen.
Wirtz als Matchwinner, Karl überzeugt beim Debüt Florian Wirtz war der herausragende Akteur des Abends – mit zwei Toren und zwei Vorlagen. Seine Leistung widerlegte endgültig alle Zweifel an seinem Platz unter den weltbesten Spielern. Nagelsmann lobte nach dem Spiel Wirtz' Technik, Einsatzbereitschaft und unermüdliche Energie.
Der 18-jährige Lennart Karl hinterließ bei seinem Länderspieldebüt sofort einen bleibenden Eindruck. In der zweiten Halbzeit für den blassen Leroy Sané eingewechselt, belebte Karl mit seinem Tempo die Offensive. Sané, der mit einer schwachen Note 5 bewertet wurde, bleibt dennoch Nagelsmanns Vertrauensspieler: Beim anstehenden Testspiel gegen Ghana am 30. März in Stuttgart wird er wieder von Beginn an auflaufen. Der Trainer verwies auf Sanés starke Leistung beim 6:0 im WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei im November und räumte ein, dass seine aktuellen Probleme auf zu wenig Spielpraxis bei Galatasaray zurückzuführen seien.
Havertz und Musiala stärken die Offensive Die Rückkehr von Kai Havertz nach 16 Monaten Verletzungspause verhalf dem deutschen Angriff zu mehr Schärfe. Gleichzeitig beflügelt Jamal Musialas vollständige Genesung die Hoffnungen auf eine erfolgreiche WM. Nagelsmann räumte zwar defensive Fehler ein, verzichtete aber auf öffentliche Kritik an Einzelspielern – die Mannschaftsmoral hat für ihn Priorität.
Nach dem Spiel gönnte sich das Team eine kurze Auszeit in Stuttgart, kombiniert mit einer Reha-Einheit und einem gemeinsamen Abendessen in Baden-Württemberg. Erholung und Teambuilding standen im Vordergrund, bevor es zur nächsten Herausforderung geht.
Fazit: Licht und Schatten vor der WM Der Sieg gegen die Schweiz zeigte sowohl Stärken als auch Baustellen vor dem WM-Turnier. Wirtz' Klasse und Karls vielversprechendes Debüt bereichern die Offensive, während Nagelsmann den Fokus auf den Teamzusammenhalt legt – statt auf individuelle Schwächen. Nun richtet sich der Blick auf das Testspiel gegen Ghana, bei dem Sané die Chance erhält, seine Form zu unter Beweis zu stellen.






