Elektroauto-Boom: Wie neue Fördergelder und Steuervorteile die Nachfrage befeuern
Leni RichterElektroauto-Boom: Wie neue Fördergelder und Steuervorteile die Nachfrage befeuern
Elektroauto-Verkäufe steigen – dank neuer Fördergelder und Steuervergünstigungen
Kerstin Bucksteeg, langjährige Mitarbeiterin bei Auto Becker Klausmann, erlebt den wachsenden Bedarf hautnah mit. Mittlerweile leitet sie die gesamte Neuwagenabteilung des Autohauses und hat sich auf BMW- und MINI-Modelle spezialisiert.
Seit über zehn Jahren arbeitet Bucksteeg im Unternehmen, wo sie die Abwechslung in ihrem Berufsalltag und den direkten Kundenkontakt schätzt. Ihre Begeisterung für BMW und MINI passt perfekt zum Trend hin zur Elektrifizierung.
Seit Mitte 2025 macht eine neue Steuerregelung Firmen-Elektroautos noch attraktiver: Wer ein rein elektrisches Dienstfahrzeug auch privat nutzt, wird nur mit 0,25 Prozent des üblichen Listenpreises versteuert – und das für Modelle mit einem Neupreis unter 100.000 Euro.
Ab dem 1. Januar 2026 profitieren auch Privatkäufer: Der Staat gewährt nun Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro für neu erworbene elektrifizierte Fahrzeuge – ob voll-elektrisch, als Plug-in-Hybrid oder mit Reichweitenverlängerer. Voraussetzung ist, dass kinderlose Haushalte ein Jahreseinkommen unter 80.000 Euro nachweisen.
Bucksteeg führt das wachsende Interesse an E-Autos auf diese Anreize zurück – neben den geringeren Betriebskosten und Steuerersparnissen. Die Änderungen machen Elektrofahrzeuge für Privatpersonen und Firmenkunden gleichermaßen erschwinglicher. Autohäuser wie Auto Becker Klausmann verzeichnen dadurch eine steigende Nachfrage. Bucksteegs Führung in der Neuwagenabteilung spiegelt diesen Wandel hin zu nachhaltiger Mobilität wider.






