19 March 2026, 12:18

Flüchtiger Täter spuckt junge Frau am Tübinger Hauptbahnhof an – Polizei sucht Zeugen

Schwarz-weißes Foto einer Gruppe von Frauen, die neben einem Zug stehen, eine hält einen Korb, mit einer Person im Hintergrund im Zugfenster und Text unten mit der Aufschrift "Druck aus dem Leben und der Zeit der ersten Lady der Vereinigten Staaten von Amerika von anonym."

Flüchtiger Täter spuckt junge Frau am Tübinger Hauptbahnhof an – Polizei sucht Zeugen

Junge Frau an Tübinger Hauptbahnhof beleidigt und angespuckt

Am Dienstagabend ist eine junge Frau am Hauptbahnhof Tübingen verbal beschimpft und angespuckt worden. Der Vorfall ereignete sich gegen 17:25 Uhr auf Gleis 5 – der Täter ist weiterhin flüchtig. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die bei der Identifizierung des Mannes helfen können.

Das 20-jährige Opfer erstattete nach dem Angriff Anzeige. Sie beschrieb den Verdächtigen als etwa 1,90 Meter groß, mit ungepflegtem Äußeren, vollem Bart und zerrissener Kleidung. Bisher konnte die Polizei den Mann nicht ausfindig machen.

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Die Bundespolizei hat einen öffentlichen Zeugenaufruf gestartet. Personen mit Hinweisen zum Vorfall werden gebeten, sich unter der Nummer +49 711 / 87035-0 an das Bundespolizeiinspektion Stuttgart zu wenden. Zwar gibt es vereinzelte dokumentierte Fälle von verbaler Gewalt und körperlichem Widerstand an deutschen Bahnhöfen, doch fehlen umfassende Vergleichsstatistiken.

Erst in diesem Jahr waren am Dresdner Hauptbahnhof am 11. März 2026 zwei separate Vorfälle registriert worden: In einem Fall kam es zu rassistischen Beleidigungen und Aggressionen gegen Sicherheitskräfte, im anderen leistete ein Verdächtiger Widerstand gegen die Polizei und beschimpfte Beamte. Solche Meldungen blieben in den vergangenen zwölf Monaten jedoch Einzelfälle.

Die Ermittlungen zum Tübinger Angriff laufen weiterhin – die Polizei setzt auf die Mithilfe der Bevölkerung, um den Täter zu fassen. Zeugen oder Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden aufgefordert, sich zu melden. Die Bundespolizei beobachtet zwar derartige Vorfälle an Bahnhöfen in ganz Deutschland, doch liegen bisher nur begrenzte Daten vor.

Quelle