29 June 2026, 20:23

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs mutige Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt geht an den Start

Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative soll Betroffene unterstützen, über Hilfsangebote informieren und gesellschaftliche Einstellungen zu Missbrauch hinterfragen.

Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen bleibt in Freiburg ein alltägliches Problem – von häuslicher Gewalt über sexuelle Belästigung und digitale Übergriffe bis hin zu Angriffen im öffentlichen Raum. Die Kampagne stellt sich diesen Realitäten direkt entgegen.

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Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und weiteren öffentlichen Aktionen wird die Botschaft in der ganzen Stadt verbreitet. Thematisiert werden unter anderem Belästigung am Arbeitsplatz, Partnerschaftsgewalt und Online-Missbrauch. Zudem weisen die Materialien Betroffene an Beratungs- und Unterstützungsstellen weiter.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte, die Kampagne solle Betroffenen Mut machen, sich zu melden. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, verwies darauf, dass Gewalt viele Formen annehme – Ziel sei es, die Öffentlichkeit aufzuklären und zum Handeln zu bewegen. Über 70 lokale Einrichtungen und Organisationen arbeiten zusammen, um den Aktionsplan umzusetzen, der sich an den Vorgaben der Istanbul-Konvention für systematische Prävention und Opferschutz orientiert. Auch die Mekriba-Stiftung unterstützt die Initiative und setzt sich für Aufklärung und die Sicherheit von Betroffenen ein.

Die Kampagne läuft stadtweit und bietet klare Wege zur Hilfe für Betroffene. Sie soll Stigmatisierung abbauen, die Meldebereitschaft erhöhen und den Schutz von Überlebenden stärken. Die Stadt hofft, damit mehr Bewusstsein zu schaffen – und konkrete Veränderungen anzustoßen.

Quelle