Gewaltsamer Döner-Imbiss-Überfall in Schöneberg nach Spielautomaten-Verlust
Theo SchmidtGewaltsamer Döner-Imbiss-Überfall in Schöneberg nach Spielautomaten-Verlust
Ein Mann wird beschuldigt, in Berlins Bezirk Schöneberg einen Döner-Imbiss überfallen zu haben. Der Vorfall begann, nachdem er an einem Spielautomaten im Laden einen hohen Geldbetrag verloren hatte. Laut Polizei bedrohte der Verdächtige anschließend das Personal, stahl Bargeld und floh vom Tatort.
Die Auseinandersetzung eskalierte, als der Mann von den Angestellten die Rückerstattung seiner Spielverluste forderte. Als diese den Imbiss schließen wollten, soll er sich einer Gabel und eines Dönermessers bemächtigt haben. Bei dem Handgemenge wurde ein 23-jähriger Mitarbeiter verletzt, ein zweiter Angestellter erlitt ebenfalls Verletzungen.
Der Täter drang daraufhin gewaltsam hinter die Theke vor und nahm Geld aus der Kasse. Mit der Beute floh er in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg. Die Behörden ermitteln nun im Rahmen einer Reihe von Überfällen auf Döner-Imbisse und Snackbars mit Spielautomaten.
Zwischen März 2024 und März 2026 wurden in Berlin etwa 150 solche Raubüberfälle registriert, viele davon in Verbindung mit organisierten Gruppen wie der sogenannten Döner-Mafia. Besonders betroffen waren 2025 die Bezirke Neukölln und Kreuzberg, wo die meisten Vorfälle verzeichnet wurden.
Der verletzte Mitarbeiter wurde wegen der bei dem Überfall erlittenen Wunden medizinisch versorgt. Die Polizei fahndet weiterhin nach dem flüchtigen Täter. Der Fall reiht sich ein in eine wachsende Zahl gewalttätiger Angriffe auf Kleinbetriebe mit Spielautomaten in der Stadt.






