Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – 280.000 Euro sollen es retten
Nina BrandtGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – 280.000 Euro sollen es retten
Gifhorns Mühlenmuseum dringend sanierungsbedürftig nach Jahren des Verfalls und finanzieller Probleme
Das Mühlenmuseum in Gifhorn benötigt dringend Reparaturen, nachdem es jahrelang vernachlässigt wurde und unter finanziellen Engpässen litt. Die Bausubstanz hat sich weiter verschlechtert, sodass die Stadt nun handeln muss, bevor die Kosten weiter steigen.
Der Zustand des Museums hat sich in den letzten Jahren deutlich verschärft: Tragbalken sind von Holzwurmbefall betroffen, Dachziegel bröckeln. Verantwortliche führen den Verfall auf jahrelange Vernachlässigung und das natürliche Ende der Lebensdauer der Baumaterialien zurück.
Der private Betreiber, der sich inzwischen in der Insolvenz befindet, kann die notwendigen Arbeiten nicht finanzieren. Frühere Probleme, darunter Strafverfahren und eine Pleite, haben die Einrichtung ohne finanzielle Unterstützung zurückgelassen. Daher hat die Stadtverwaltung nun 280.000 Euro für Notmaßnahmen zur Stabilisierung des Gebäudes beantragt.
Die Erhaltung des Museums gilt als öffentliche Aufgabe. Ohne sofortige Instandsetzungen wird der weitere Verfall die Kosten noch in die Höhe treiben. Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über die Mittel entscheiden.
Die vorgeschlagenen 280.000 Euro sollen die dringendsten strukturellen Schäden beheben. Wird der Antrag bewilligt, lassen sich weitere Schäden verhindern und die Zukunft des Gebäudes sichern. Die Entscheidung liegt beim Rat, der schnell handeln muss, um eine weitere Kostenexplosion zu vermeiden.






