Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen
Großbrand auf Komposthaufen am Sonntag im Freiburger Deponiegelände Eichelbuck
Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Komposthaufen in Flammen auf. Der Brand entstand kurz nach 11:25 Uhr und erforderte einen Großeinsatz der Feuerwehr, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Die Behörden vermuten, dass sich das pflanzliche Abfallmaterial durch Gärungsprozesse selbst entzündet haben könnte.
Der brennende Haufen bestand aus zerkleinerten Pflanzenresten, war bis zu sechs Meter hoch und umfasste eine Fläche von 10 mal 20 Metern. Um die Flammen bekämpfen zu können, mussten zunächst schwere Baumaschinen – darunter zwei Radlader und ein Bagger – eingesetzt werden, um den Kompost zu verteilen. Dieser Schritt war notwendig, damit die Einsatzkräfte besseren Zugang zu den brennenden Materialien erhielten.
Rund 45 Feuerwehrleute, sowohl Berufs- als auch Freiwillige, waren stundenlang im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Da die abgelegene Lage einen direkten Anschluss an Hydranten erschwerte, pendelten mehrere Tanklöschfahrzeuge mit Wasser zur Brandstelle. Erst gegen 20 Uhr konnte der Einsatz beendet werden, nachdem die glimmenden Reste vollständig gelöscht waren.
Solche Brände haben in den letzten Jahren zugenommen. Wie aus Berichten des Umweltbundesamts und der Feuerwehstatistiken hervorgeht, ist die Zahl der Kompostanlagenbrände seit 2021 stark angestiegen. Zwischen 2021 und 2025 gab es jährlich 150 bis 200 Vorfälle – deutlich mehr als in den Vorjahren, als die Zahl noch unter 100 lag. Viele dieser Brände, wie auch der in Freiburg, waren großflächig und durch Selbstentzündung organischer Materialien verursacht.
Der Vorfall auf der Deponie Eichelbuck unterstreicht die Gefahren von Selbstentzündung in Komposthaufen. Die Feuerwehr musste erhebliche Ressourcen einsetzen, darunter schwere Maschinen und Wassertransporte, um den Brand zu bekämpfen. Die genauen Ursachen des Feuers werden noch untersucht.






