ICE-Zug in Trechtingshausen evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großalarm aus
Nina BrandtICE-Zug in Trechtingshausen evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großalarm aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Bei dem Vorfall mussten alle 177 Passagiere den Zug verlassen, was zu einer vierstündigen Sperrung der Strecke in Richtung Köln führte.
Der Zug, der nach Köln unterwegs war, hielt in Trechtingshausen unplanmäßig an, nachdem der Geruch bemerkt worden war. Das Zugpersonal öffnete die Türen, um den betroffenen Wagen zu belüften, doch die Ursache blieb unklar. Daraufhin wurden Feuerwehr und Polizei zur Untersuchung hinzugezogen.
Während des Vorfalls kollabierte eine Zugbegleiterin, ein weiterer Passagier erlitt einen Panikanfall. Die Behörden durchsuchten den Zug und entdeckten eine nicht identifizierte Flüssigkeit, deren Herkunft und Beschaffenheit noch untersucht werden. Trotz gründlicher Kontrollen wurden keine technischen Mängel an den Zugsystemen festgestellt.
Die Passagiere wurden schließlich mit Ersatzbussen zu ihren Zielen gebracht, während die Strecke fast vier Stunden lang gesperrt blieb. Die Ursache des Geruchs ist weiterhin ungeklärt, doch die Ermittlungen zu der im Zug gefundenen Flüssigkeit dauern an. Die Störung führte zu Verspätungen auf der Kölner Route; der reguläre Betrieb konnte erst wieder aufgenommen werden, nachdem der Zug freigegeben und die Strecke wieder geöffnet worden war.






