06 June 2026, 20:10

Italo scheitert an der Deutschen Bahn: Markteintritt 2028 in Gefahr

Chef der italienischen Bahn frustriert über DB: 'Wir sind wirklich am Limit'

Italo scheitert an der Deutschen Bahn: Markteintritt 2028 in Gefahr

Der italienische Hochgeschwindigkeitszugbetreiber Italo drängt bis 2028 auf den deutschen Markt – doch seine Pläne stoßen auf ein großes Hindernis: einen Streit mit der Deutschen Bahn über den Zugang zum deutschen Schienennetz. Die Auseinandersetzung droht nun, den Markteintritt des Unternehmens zu verzögern.

Italo, bekannt für seine schicken rot-schwarzen Züge in Italien, hatte angekündigt, seine Dienstleistungen auch in Deutschland anbieten zu wollen. Das Unternehmen plant, 2028 den Betrieb aufzunehmen – was seinen ersten Schritt außerhalb Italiens markieren würde.

Doch die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn sind über die Nutzungsbedingungen des Netzes ins Stocken geraten. Italo-Chef Gianbattista La Rocca kritisierte den mangelnden Fortschritt und warnte, dass die Vorherrschaft der Deutschen Bahn im Fernverkehr unangefochten bleibe, falls keine baldige Einigung erzielt werde.

Im Mittelpunkt des Streits stehen die Zugangskonditionen, die Italo als ungerecht bezeichnet. Ohne eine Lösung könnte sich die Expansion des italienischen Unternehmens deutlich verzögern oder sogar scheitern.

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Das Ergebnis der Gespräche wird entscheiden, ob Italo wie geplant 2028 starten kann. Hält die Blockade an, bleibt die Deutsche Bahn der einzige Anbieter im deutschen Fernverkehr. Der Konflikt wirft zudem grundsätzliche Fragen zum Wettbewerb im europäischen Schienenverkehr auf.

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