Kriminalitätsrate sinkt 2025 weiter – doch Gewalt bleibt Problem
Kriminalität in der Region ging 2025 weiter zurück
Die Kriminalitätsrate in der Region sank auch 2025 weiter und verzeichnete einen Rückgang um 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Behörden registrierten 81.539 Straftaten – das entspricht einem langfristigen Rückgang um 23.000 Delikte innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben bestimmte Bereiche wie Gewaltkriminalität und häusliche Gewalt weiterhin problematisch.
Gewaltdelikte im Fokus Die Gewaltkriminalität blieb ein zentrales Thema: 2025 wurden 14.568 Straftaten erfasst, davon fast 10.000 mit Körperverletzung. Messerbezogene Vorfälle stiegen auf 438 Fälle an, wobei es sich meist um Bedrohungen und nicht um tatsächliche Angriffe handelte.
Die Zahlen zu häuslicher Gewalt blieben mit 4.893 Fällen unverändert und zeigen keine Besserung gegenüber den Vorjahren. Bei der Jugendkriminalität gab es gemischte Trends: Während die Zahl der tatverdächtigen Kinder unter 14 Jahren zunahm, ging die der jugendlichen Tatverdächtigen zwischen 14 und 18 Jahren zurück. Insgesamt sank die Jugendkriminalität leicht auf 5.868 Fälle.
Digitale Straftaten als Dauerherausforderung Besonders problematisch bleibt die Verbreitung pornografischen Materials über Messenger-Dienste und soziale Medien. Hier ermittle die Polizei in 867 Fällen. Um die Kriminalität insgesamt einzudämmen, betonten die Behörden die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und riefen die Bürgerinnen und Bürger auf, Hinweise zu melden, die zur Aufklärung oder Verhinderung von Straftaten beitragen könnten.
Stabile Sicherheitslage, aber weiterhin Handlungsbedarf Die Sicherheitslage in der Region bleibt stabil, und die Kriminalitätsrate sinkt kontinuierlich. Dennoch erfordern Probleme wie Messerbedrohungen, häusliche Gewalt und digitale Straftaten weiterhin besondere Aufmerksamkeit. Die Polizei setzt weiterhin auf die Unterstützung der Bevölkerung, um diese Herausforderungen wirksam zu bewältigen.






