09 May 2026, 16:13

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, das Straßen, Gebäude und Texte mit Stadtinformationen zeigt.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Baden-Württemberg bekommt eine neue Verkehrsministerin: Winfried Hermann scheidet nach 15 Jahren aus dem Amt aus

Nach 15 Jahren an der Spitze des Verkehrsressorts übergibt Winfried Hermann sein Amt an Nicole Razavi. Die langjährige Landtagsabgeordnete wird im Rahmen der neuen grün-schwarzen Koalitionsregierung die Nachfolge antreten. Mit dem Wechsel von der Bauministerin zur Leitung eines der wichtigsten Ressorts des Landes beginnt für Razavi eine neue Phase.

Winfried Hermann, eine prägende Figur der Grünen, hat die Verkehrspolitik in Baden-Württemberg über ein Jahrzehnt maßgeblich gestaltet. In seiner Amtszeit trieb er den Ausbau des Schienennetzes, von Radwegen und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge voran. Sein Rückzug markiert das Ende einer Ära im Streben des Landes nach nachhaltiger Mobilität.

Nicole Razavi übernimmt das Amt mit fast 20 Jahren Erfahrung im Landtag. Die bisherige Bauministerin hatte sich bereits für das umstrittene Großprojekt Stuttgart 21 ausgesprochen, das sie nun als Ministerin verantworten wird. Ihr Wechsel unterstreicht das Vertrauen der Koalition in ihre Fähigkeit, komplexe Infrastrukturvorhaben zu steuern.

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Die Amtsübergabe erfolgt im Zuge der Regierungsbildung unter der grün-schwarzen Partnerschaft. Razavis erste Aufgaben werden darin bestehen, laufende Verkehrsprojekte zu begleiten und gleichzeitig die Modernisierung der Landesnetze voranzutreiben.

Mit Razavi übernimmt eine neue Führungskraft die Verantwortung für den Verkehrssektor in Baden-Württemberg. Sie erbt nicht nur Großprojekte wie Stuttgart 21, sondern auch die Aufgabe, den Kurs des Landes hin zu einer klimafreundlichen Verkehrswende fortzusetzen. Der Wechsel folgt auf Hermanns lange Amtszeit, in der der Ausbau von Schiene, Radverkehr und Ladeinfrastruktur deutlich vorangeschritten ist.

Quelle