Niedersachsen setzt verbindliche Windkraft-Ziele durch – Braunschweig muss nachlegen
Matteo KrauseNiedersachsen setzt verbindliche Windkraft-Ziele durch – Braunschweig muss nachlegen
Niedersachsen führt verbindliche rechtliche Vorgaben ein, um die Windenergie an Land auszubauen. Die Region Braunschweig muss nun ihre Anstrengungen beschleunigen, um diese Ziele zu erreichen. Ein überarbeiteter Entwurf des Plans wurde nach öffentlicher Rückmeldung und neuen Erkenntnissen veröffentlicht.
Der Regionalverband Braunschweig hat seine Raumplanung für Windkraft aktualisiert. Auf Grundlage von Stellungnahmen und aktuellen Daten wurden 56 der ursprünglich vorgesehenen Zonen angepasst. Acht Standorte wurden von der Prioritätenliste gestrichen, sodass sich die Gesamtzahl von 88 auf 80 verringert. Ein großes Gebiet zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen wurde ausgeschlossen, während südlich von Kirchberg bei Seesen ein neuer Standort hinzukam.
Die aktuellen Vorranggebiete umfassen bereits etwa 2,9 % der Regionalfläche – und liegen damit über dem Ziel für 2027, das 2,46 % (rund 12.500 Hektar) für die Windenergie vorsieht. Die nächste Planungsphase ist nun eingeleitet.
Der überarbeitete Entwurf berücksichtigt Änderungen aufgrund von Rückmeldungen und aktualisierten Informationen. Da die bestehenden Zonen die geforderte Flächenausweisung bereits übertreffen, geht die Region den nächsten Schritt. Im Fokus steht weiterhin die Finalisierung der räumlichen Strategie für den Ausbau der Windenergie.






