25 March 2026, 08:16

Oberallgäus Skitalente stürmen die Weltcup-Bühne mit Rekord-Erfolgen

Plakat für die Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985 in Seefeld, Schweiz, das eine verschneite Landschaft mit Skifahrern, Pferden, Stangen, Flaggen, Gebäuden, Bäumen und Text zeigt.

Oberallgäus Skitalente stürmen die Weltcup-Bühne mit Rekord-Erfolgen

Zwei Shootingstars aus dem Oberallgäu machen im alpinen Skisport Furore – und folgen damit den Spuren des aktuellen deutschen Speed-Spezialisten. Ihre Erfolge bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio, Italien, unterstreichen den Aufstieg einer neuen Talentgeneration aus der Region. Einer von ihnen hat bereits den Sprung in den Weltcup der Erwachsenen geschafft – mit beachtlichen Resultaten.

Felix Rösle vom SC Sonthofen machte erstmals auf sich aufmerksam, als er 2021 bei den Junioren-WM Gold in der Abfahrt holte. Im selben Jahr sicherte sich Benno Brandis vom TSV Durach den Titel im Super-G – ein Beweis für die Stärke der Region in den Speed-Disziplinen.

Drei Jahre später rückte Elias Kohnemann bei den Junioren-WM 2023 in Tarvisio in den Fokus: Er gewann Gold im Super-G und Silber in der Abfahrt, was sein großes Potenzial bestätigte. Sein Wechsel in den Seniorenbereich gelang nahtlos – bereits im März 2026 erreichte er mit Platz sieben im Super-G von Kvitfjell, Norwegen, das beste deutsche Ergebnis in den Männer-Speed-Wettbewerben seit Jahren.

Der Deutsche Skiverband (DSV) sieht nun eine klare Talentförderkette, an deren Spitze Kohnemann steht. Sein rasanter Aufstieg setzt Maßstäbe für jüngere Fahrer wie Rösle und Brandis, die sich weiterhin im Nachwuchsprogramm entwickeln.

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Kohnemanns Weltcup-Debüt unterstreicht Deutschlands wachsende Stärke in den alpinen Speed-Disziplinen. Mit mehreren Junioren-Weltmeistern aus dem Oberallgäu, die sich in der Weltspitze etablieren, festigt der Verband seine Position in Abfahrt und Super-G bei den Männern. Ihre Leistungen deuten auf einen Wandel in der internationalen Konkurrenzfähigkeit des deutschen Skisports hin.

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