29 April 2026, 22:15

Peter Heilker wird neuer Intendant der Oper Leipzig ab 2028

Gemälde mit dem Titel "Das Konzert in der Oper" von Edgar Degas, das eine Gruppe von Menschen in einem Raum zeigt, einige halten Musikinstrumente, mit Säulen und einer Wand im Hintergrund und Text oben und unten.

Peter Heilker wird neuer Intendant der Oper Leipzig ab 2028

Der Leipziger Stadtrat hat Peter Heilker zum neuen Intendanten der Oper Leipzig ernannt. Seine Amtszeit beginnt mit der Spielzeit 2028/29 nach einer geplanten Übergangsphase. Mit der Entscheidung soll die langfristige Stabilität einer der führenden Kulturinstitutionen Deutschlands gesichert werden.

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Aktuell ist Heilker als stellvertretender Direktor des Wiener MusikTheaters an der Wien tätig, wo er auch für die Programmgestaltung und Besetzung in der österreichischen Hauptstadt verantwortlich zeichnet. Zuvor arbeitete er mehrere Jahre als Operndirektor in St. Gallen sowie als Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper.

Sein erster Vertrag in Leipzig läuft bis 2033. In seiner Funktion wird er sowohl die operative Leitung als auch die künstlerische Ausrichtung der Oper verantworten. Die Stadt erhofft sich durch die frühzeitige Berufung eine sorgfältige Planung und einen reibungslosen Übergang.

Der amtierende Intendant Tobias Wolff verlässt die Oper Leipzig am Ende dieser Spielzeit, um die Generaldirektion in Braunschweig zu übernehmen. Bis zu Heilkers Amtsantritt im August 2028 übernimmt Lydia Schubert kommissarisch die Geschäftsführung.

Heilker hat angekündigt, die Zukunft der Oper Leipzig in enger Zusammenarbeit mit Publikum, Stadt und Künstlern gestalten zu wollen. Sein Ziel ist es, die künstlerische Ausrichtung des Hauses zu schärfen, ohne den Bezug zur Gemeinschaft zu verlieren.

Die Oper Leipzig verfügt nun über einen klaren Führungsplan für die kommenden Jahre. Heilkers Erfahrungen aus Wien, St. Gallen und München qualifizieren ihn, die Institution in ihre nächste Phase zu begleiten. Der langfristige Vertrag und der schrittweise Übergang sollen Kontinuität und künstlerisches Wachstum sichern.

Quelle