28 June 2026, 04:18

René Benko steht in München wegen 18. Strafverfahrens vor Gericht

Neue Vorwürfe gegen Benko: Hunderte Millionen im Spiel

René Benko steht in München wegen 18. Strafverfahrens vor Gericht

René Benko sieht sich nun in München mit einer 18. Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Veruntreuung von Geldern konfrontiert. Im Mittelpunkt des Falls stehen Vorwürfe wegen Untreue und Betrugs in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro. Benko befindet sich seit Januar 2025 in Untersuchungshaft.

Den Ermittlungen zufolge wurden Mittel aus einer 120-Millionen-Euro-Zahlung für das Bahnhofplatz-Projekt in München abgezweigt. Die umgeleiteten Beträge sollen dazu gedient haben, Liquiditätsengpässe innerhalb der Signa Group zu überbrücken. Zudem flossen sie in eine Kapitalerhöhung für das Kaufhaus Selfridges.

Die Behörden vermuten, dass die Signa Prime Selection als eine Art „finanzieller Staubsauger“ fungierte und Gelder aus verschiedenen Projekten absaugte. Dasselbe Vorgehen soll auch bei einer 187-Millionen-Euro-Investition eines saudischen Staatsfonds angewendet worden sein.

Für Donnerstag ist eine Berufungsverhandlung in Benkos erstem Prozess wegen betrügerischen Bankrotts angesetzt. In seinem privaten Insolvenzverfahren rücken unterdessen mehrere hochwertige Frauenringe in den Fokus. Eine Verurteilung in den aktuellen Ermittlungen würde sein erstes Urteil als Häftling im Rahmen der Signa-Affäre bedeuten.

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Die Untersuchungen weiten sich weiter aus, wobei schwere finanzielle Unregelmäßigkeiten unter die Lupe genommen werden. Bei einer Verurteilung droht Benko erstmals eine Haftstrafe in Verbindung mit den Problemen der Signa Group. Das Verfahren läuft noch.

Quelle