Rentenkommission plant schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis 2041
Matteo KrauseRentenkommission plant schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters bis 2041
Die Rentenkommission hat einen Plan vorgelegt, das Renteneintrittsalter in Deutschland schrittweise anzuheben. Zwischen 2031 und 2041 soll es von 67 auf 67,5 Jahre steigen. Der Vorschlag hat bundesweit eine breite Debatte ausgelöst.
In der öffentlichen Meinung stößt die Idee auf starken Widerstand. Eine Mehrheit der Deutschen lehnt die Anhebung des Renteneintrittsalters ab – nur 29 % befürworten sie. Besonders hoch ist die Ablehnung in bestimmten Gruppen: 84 % der AfD-Anhänger und 77 % der Wähler der Linken sprechen sich dagegen aus. Auch in Ostdeutschland gibt es erhebliche Vorbehalte – 73 % lehnen die Änderung ab.
Zustimmung findet der Plan vor allem bei einigen politischen Lagern. 58 % der Unions-Anhänger und 55 % der Grünen-Wähler unterstützen den Vorschlag. Doch selbst unter den Arbeitnehmern sind 68 % gegen die Pläne.
Laut dem Entwurf der Rentenkommission würde das Renteneintrittsalter bis 2041 auf 67,5 Jahre steigen. Die öffentliche Meinung bleibt gespalten, mit klarer Ablehnung aus den meisten politischen Lagern und Regionen. Sollte der Vorschlag vorankommen, muss die Regierung diese Bedenken angehen.
