24 June 2026, 06:13

Rentenreform: Einheitliches System und höheres Renteneintrittsalter geplant

Woidke für Beteiligung aller Berufsgruppen in der Renten-Debatte

Rentenreform: Einheitliches System und höheres Renteneintrittsalter geplant

Die Rentenkommission Deutschlands hat weitreichende Reformen für das Rentensystem des Landes vorgeschlagen. Zu den Empfehlungen gehören eine einheitliche, einkommensbezogene Rente sowie höhere Renteneintrittsalter für bestimmte Gruppen.

Die Kommission strebt ein einheitliches Rentensystem für Angestellte, Selbstständige, Beamte, Abgeordnete und Führungskräfte an. Bisher zahlen Beamte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein, doch die Kommission schlägt vor, dies künftig zu ändern. Gleichzeitig soll auch ihr Renteneintrittsalter steigen.

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Die bisherige Regelung, die einen vorzeitigen Ruhestand nach 45 Beitragsjahren ermöglicht, würde abgeschafft. Das gesetzliche Renteneintrittsalter würde über 67 Jahre hinaus angehoben und an die Lebenserwartung gekoppelt. Zudem soll ein neues, kapitalgedecktes Element in die gesetzliche Rente integriert werden.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte, dass geprüft werden müsse, wie sich diese Änderungen auf Rentner in Ostdeutschland auswirken würden. Er bestand darauf, dass Beamte in die Reformdebatte einbezogen werden müssen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat versprochen, die Vorschläge der Kommission zügig umzusetzen.

Die Reformen würden ein einheitlicheres Rentensystem über alle Berufsgruppen hinweg schaffen. Beamte müssten zwar mit einem höheren Renteneintrittsalter rechnen, behielten aber ihre Beitragsbefreiung. Nun steht die Regierung vor der Aufgabe, die Empfehlungen in Gesetzesform zu gießen.

Quelle