17 April 2026, 14:21

"Richi"-Spruch von Hermann Schönbächler führt zu juristischem Streit mit Influencer Zeki

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd, der ein Mikrofon hält, steht selbstbewusst vor einer Wand und sieht aus wie ein Komiker mit zurückgekämmtem Haar.

"Richi"-Spruch von Hermann Schönbächler führt zu juristischem Streit mit Influencer Zeki

"Richi"-Spruch von TV-Persönlichkeit Hermann Schönbächler löst Rechtsstreit aus

Der virale Spruch "Richi" des Schweizer Fernsehmoderators Hermann Schönbächler hat zu einer juristischen Auseinandersetzung geführt. Der Influencer Zeki, bekannt für seine Comedy-Soundboxen, hatte die Zeile ohne Erlaubnis verwendet. Die Familie Schönbächler hat nun Schritte eingeleitet, um nicht autorisierte Merchandise-Artikel mit ihrem Namen vom Markt zu nehmen.

Die E-Commerce-Plattformen Galaxus und Brack haben bereits entsprechende Fanprodukte aus dem Sortiment genommen. Zeki hingegen hat zugesagt, den Meme in zukünftigen Veröffentlichungen nicht mehr zu verwenden.

Von TV-Auftritt zum landesweiten Running Gag Der Ausruf "Richi" wurde nach einem Fernsehauftritt Schönbächlers zum landesweiten Scherz. Zeki nutzte die Popularität des Spruchs und baute ihn in seine Soundbox-Sammlung ein. Die Familie Schönbächler hatte der Nutzung jedoch nie zugestimmt und erhielt auch keine Tantiemen aus den Verkäufen.

Der Schweizer Sender SRF bestätigte, keine Rechte an dem Zitat ohne Zustimmung der Familie vergeben zu haben. Daraufhin forderte die Familie ein Ende des Hypes und mehr Respekt für die Privatsphäre ihrer Kinder.

Zeki hat den Meme inzwischen aus seinem neuesten Soundbox-Design entfernt und versichert, dass alle neuen Produkte nun den rechtlichen Vorgaben entsprechen. Dennoch verkauft er weiterhin Restbestände der alten Version.

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Familie bleibt dialogbereit – aber mit Abstand zu unautorisierter Vermarktung Die Schönbächlers zeigen sich offen für künftige Gespräche mit Zeki, betonen jedoch, dass sie sich klar von der nicht genehmigten Vermarktung distanzieren.

Der Fall zeigt die Risiken auf, die mit der unberechtigten Nutzung viraler Inhalte verbunden sind. Zekis aktualisierte Soundboxen enthalten den "Richi"-Meme nicht mehr, und Online-Händler haben den Verkauf entsprechender Artikel eingestellt – ein Schritt in Richtung Beilegung des Konflikts.

Quelle