SAP und Bosch revolutionieren Industrie 4.0 mit neuer Hightech-Partnerschaft
Matteo KrauseSAP und Bosch revolutionieren Industrie 4.0 mit neuer Hightech-Partnerschaft
SAP und Bosch vertiefen Partnerschaft für intelligente Fertigung und vernetzte Produktion
Die beiden Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit bei vernetzten Maschinen und gemeinsamen digitalen Lösungen ausbauen. Die Kooperation erfolgt zu einer Zeit, in der globale Konzerne offene Standards für Industrie 4.0 vorantreiben.
Durch die Kombination zentraler Datenspeicher und Softwaretools sollen Innovationen beschleunigt werden. Gemeinsame Testumgebungen, sogenannte Testbeds, hätten bereits zur Entwicklung zentraler Standards beigetragen, erklärte Bernd Leukert, bei SAP verantwortlich für die Produktentwicklung.
Bosch-Chef Volkmar Denner betonte die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen internationalen Unternehmen. Offene Standards seien entscheidend, um das volle Potenzial der vernetzten Industrie auszuschöpfen, so Denner. Standards und Referenzarchitekturen blieben unverzichtbar, um Industrie 4.0 flächendeckend einzuführen.
Unterdessen findet auf dem SAP-Gelände das erste Treffen des Industrial Internet Consortiums (IIC) in Deutschland statt. Das IIC, das einen einheitlichen Ansatz für Industrie 4.0 fördert, arbeitet seit dem Frühjahr mit der deutschen Plattform Industrie 4.0 zusammen. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung gemeinsamer Rahmenwerke und technischer Leitlinien.
Die Partnerschaft zwischen SAP und Bosch zielt darauf ab, die Entwicklung in der intelligenten Fertigung zu beschleunigen. Durch den Austausch cloudbasierter Systeme und Software wollen die Unternehmen die Effizienz in der vernetzten Produktion steigern. Der Vorstoß für offene Standards könnte zudem die Zukunft von Industrie 4.0 auf den globalen Märkten prägen.
