Sportministerkonferenz beschließt Aktionsplan für mehr Jugendsport und Gleichberechtigung
Nina BrandtSportministerkonferenz beschließt Aktionsplan für mehr Jugendsport und Gleichberechtigung
Die 53. Sportministerkonferenz (SMK) fand auf der Insel Norderney statt und wurde von Theresa Schopper, der Sportministerin Baden-Württembergs, geleitet. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der Nordischen Kombination, die Förderung von Sportvereinen sowie Pläne für einen Nationalen Aktionsplan, um die Bewegung von Jugendlichen zu stärken.
In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Nordische Kombination ihren Platz im olympischen Programm gesichert. Bei den Winterspielen 2022 in Peking gab es erstmals einen Frauenwettbewerb, und für 2026 in Mailand-Cortina sind weitere Wettbewerbe bestätigt. Länder wie Norwegen, Deutschland, Österreich und die USA setzten sich gemeinsam mit dem Internationalen Skiverband (FIS) für die Gleichberechtigung im Sport ein.
Armin Schuster, Sportminister Sachsens, forderte, die Frauenwettbewerbe in der Nordischen Kombination auch bei den Olympischen Spielen 2026 beizubehalten. Zudem hob er den Erfolg der Initiative "Jugend trainiert" hervor, die den Jugendsport fördert. Andy Grote, Hamburger Senator für Sport, drängte unterdessen auf die Erarbeitung eines Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendsport.
Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport im Bund, kündigte zwei zentrale Vorhaben an: das Zentrum für sicheren Sport und das Sportfördergesetz. Schuster mahnte eine zügige Verabschiedung des Fördergesetzes an, während Schopper die Notwendigkeit betonte, junge Menschen zu mehr Bewegung zu motivieren.
Weitere Themen der Konferenz waren steuerliche Fragen für Sportvereine sowie die Vorbereitungen auf Großveranstaltungen. Daniela Behrens, Sportministerin Niedersachsens, schloss die Veranstaltung mit einem Dank an die Teilnehmer für die konstruktiven Diskussionen.
Die Konferenz endete mit klaren Handlungsaufforderungen: eine schnellere Umsetzung des Sportfördergesetzes, den Ausbau von Jugendsportprogrammen und die weitere Unterstützung der Frauen-Nordischen Kombination. Der geplante Nationale Aktionsplan und das Zentrum für sicheren Sport gehen nun in die nächste Entwicklungsphase.






