07 June 2026, 18:13

SXSW London in der Kritik nach Einreiseverbot für zwei Redner

Piers Morgan: SXSW London 'hätte mehr für Cenk Uygur tun können', nachdem er aus dem UK ausgewiesen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

SXSW London in der Kritik nach Einreiseverbot für zwei Redner

Erstes SXSW London steht nach Einreiseverbot für zwei prominente Redner in der Kritik

Das erste SXSW London hat für Aufsehen gesorgt, nachdem zwei bekannte Redner die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde. Cenk Uygur und Hasan Piker, beide für ihre politischen Kommentare bekannt, durften laut Innenministerium nicht ins Land einreisen. Die Veranstalter bestätigten zwar ihr Fehlen, setzten das Programm im Londoner Stadtteil Shoreditch vom 1. bis 6. Juni wie geplant fort.

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Uygur und Piker sollten ursprünglich bei SXSW London sprechen, doch das Innenministerium blockierte ihre Einreise. Uygur behauptete, die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit seiner Kritik an der israelischen Regierung – eine Einschätzung, die der Kommentator Piers Morgan während seines eigenen Auftritts beim Festival teilte. Morgan ging noch weiter und warf den Veranstaltern vor, sich nicht ausreichend gegen das Einreiseverbot zur Wehr zu setzen.

SXSW London erkannte die Situation an, betonte jedoch seine Haltung zur Meinungsfreiheit. Die Organisatoren erklärten, sie respektierten Morgans Recht, das Festival zu kritisieren, auch wenn sie die Enttäuschung über den Ausschluss von Uygur und Piker nachvollziehen könnten.

Unabhängig davon nutzte Morgan die Bühne, um öffentliche Persönlichkeiten zu hinterfragen, die ein Recht auf Privatsphäre einfordern, gleichzeitig aber private Details im Internet teilen. Besonders nannte er Prinz Harry und Meghan Markle, die trotz ihres Einsatzes für den Schutz der Privatsphäre von Kindern Fotos ihrer Tochter veröffentlicht hätten.

Das Festival läuft noch bis zum 6. Juni, doch die Abwesenheit von Uygur und Piker hat Teile der Veranstaltung überschattet. Die Entscheidung des Innenministeriums bleibt bestehen, während SXSW London seine Verpflichtung zu offener Debatte bekräftigt. Morgans Äußerungen sowohl zum Einreiseverbot als auch zur Privatsphäre-Diskussion haben die Gespräche auf dem Festival weiter angeheizt.

Quelle