Tarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt Lohnerhöhungen für 110.000 Beschäftigte
Nina BrandtTarifabschluss im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs bringt Lohnerhöhungen für 110.000 Beschäftigte
Beschäftigte im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs erzielen nach wochenlangen Verhandlungen neuen Tarifabschluss
Nach wochenlangen Verhandlungen haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg einen neuen Tarifvertrag durchgesetzt. Die Einigung folgt auf Warnstreiks und betrifft über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten Land. Die Gewerkschaften begrüßen das Ergebnis als Schritt zu faireren Löhnen.
Die Gespräche hatten Anfang Dezember begonnen, nachdem es wochenlang zu Arbeitskampfmaßnahmen gekommen war. Die finale Vereinbarung wurde zwischen der Landesregierung und der Gewerkschaft Ver.di geschlossen. Maike Schollenberger, Ver.di-Verhandlungsführerin, lobte das Ergebnis, da es reale Lohnsteigerungen bringe und die Einkommen an die kommunalen Tariftrends angleiche.
Von dem Abkommen profitieren direkt 110.000 Beschäftigte in Baden-Württemberg. Rund 10.000 von ihnen arbeiten in den sieben psychiatrischen Landeszentren des Bundeslandes, wobei die genauen Zahlen pro Standort weiterhin unklar sind. Die Mitarbeiter erhalten mindestens 100 Euro mehr im Monat, wobei Berufsanfänger eine Erhöhung von 150 Euro erhalten.
Die Lohnerhöhung wird über einen Zeitraum von 27 Monaten schrittweise umgesetzt und endet am 31. Januar 2028. Zwar umfasst die Vereinbarung die Mehrheit der Beschäftigten im öffentlichen Dienst, ausgenommen sind jedoch die Mitarbeiter der vier Universitätskliniken. Zudem sind 194.000 Beamtinnen und Beamte im Land indirekt von den Änderungen betroffen.
Der neue Tarifvertrag sichert tausenden Beschäftigten höhere Löhne. Angestellte in psychiatrischen Einrichtungen und anderen Landeseinrichtungen erhalten monatliche Zuwächse zwischen 100 und 150 Euro. Die stufenweise Einführung läuft bis Anfang 2028 und hat darüber hinaus Auswirkungen auf die Besoldung im öffentlichen Dienst.
Detailed Breakdown of Salary Hikes and 3.6 Billion EUR Cost Revealed
The new public sector pay deal in Baden-Württemberg includes precise raise schedules and financial commitments. Key details now confirmed:
- Salaries rise by 2.8% (minimum **100 EUR/month) from April 2026, 2.0% from March 2027, and 1.0% from January 2028.
- Trainees receive 60 EUR/month in 2026 and 2027, then 30 EUR in 2028.
- The agreement costs the state 3.6 billion EUR from 2026-2028.
- Shift allowances increase to 200 EUR (rotating shifts) and 100 EUR (fixed shifts) from July 2026, with higher rates for non-medical hospital staff.






