Tesla baut Grünheide aus: Tausende Jobs und mehr Produktion geplant
Tesla will seine Aktivitäten in Grünheide, Brandenburg, ausbauen und plant, weitere Mitarbeiter einzustellen sowie die Produktion zu steigern. Allein im Bereich der Batteriezellenfertigung sollen mehr als 1.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Lokale Vertreter begrüßen den Schritt als Zeichen der wachsenden industriellen Stärke der Region.
Der amerikanische Autobauer beabsichtigt, 1.000 zusätzliche Beschäftigte für den Standort Grünheide einzustellen. Die Produktion soll schrittweise erhöht werden – zunächst auf 6.200 Fahrzeuge pro Woche im Juli. Eine weitere Steigerung auf 7.500 Fahrzeuge wöchentlich ist für Oktober vorgesehen.
Wirtschaftsministerin Martina Klement betonte die übergreifende Bedeutung des Tesla-Wachstums. Sie verwies darauf, dass sich zunehmend internationale Unternehmen von Brandenburgs langfristigem Potenzial angezogen fühlten. Klement prognostizierte zudem bis zu 3.500 neue Arbeitsplätze in der Region, getrieben durch mehr Produktion, Innovation und Investitionen.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke lobte Teslas Entscheidung, weitere Mitarbeiter einzustellen. Die Landesregierung wolle das Unternehmen unterstützen, das bereits der größte Arbeitgeber der Region ist. Zudem hoffen die Verantwortlichen, das zügige Genehmigungs- und Bauverfahren der Gigafactory – oft als „Tesla-Tempo“ bezeichnet – auch auf andere Projekte in Brandenburg übertragen zu können.
Mit dem Ausbau in Grünheide bringt Tesla mehr Arbeitsplätze und eine höhere Produktionskapazität in die Region. Die Landesregierung sieht in den Plänen einen Schub für die lokale Wirtschaft. Das Wachstum des Unternehmens soll zudem weitere Investitionen nach Brandenburg lenken.
