Trier krönt sich mit spätem 1:0 gegen Koblenz zum Landespokalsieger
Trier holt den Landespokal nach hart umkämpftem 1:0 gegen TuS Koblenz
Mit einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0) gegen TuS Koblenz am Samstag sicherte sich der SV Trier den Landespokal. Der entscheidende Treffer gelang Noah Herber erst in der 82. Minute – ein spätes, aber umso wertvolleres Tor, das den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals perfekt machte. Dort winkt nun ein potenziell lukratives Los gegen einen Bundesligisten.
Vor rund 9.000 Zuschauern im Trierer Moselstadion dominierten die Gastgeber von Beginn an das Spielgeschehen, doch die Koblenzer Abwehr stand kompakt und diszipliniert. Frühe Abschlussversuche von Damjan Marceta und Sven König wurden entweder abgewehrt oder blockiert – die erste Halbzeit endete torlos. Die Gäste aus Koblenz zeigten dagegen vor der Pause kaum nennenswerte Offensivaktionen.
Erst acht Minuten vor Schluss fiel die Entscheidung: Herber traf zum 1:0. In der Nachspielzeit kochten die Emotionen hoch, nachdem Dami Grgić nach einem rüden Foul die Rote Karte gesehen hatte. Die anschließende Rangelei führte auch zum Platzverweis für Koblenz-Trainer Michael Stahl – ein frustrierender Abend für die Gäste endete damit im Chaos.
Koblenz’ Träume von einer Pokalsensation platzten mit dem Schlusspfiff. Triers Beharrlichkeit zahlte sich aus: Der erste Landespokalsieg seit Jahren ist perfekt, und im nächsten Sommer wartet die Chance auf ein Prestigeduell im DFB-Pokal. Die Koblenzer, trotz defensiver Stabilität, gehen leer aus – zu selten nutzten sie ihre wenigen Konterchancen.
Während beide Teams sich nun auf ihre Ligasaison konzentrieren, hat Trier bereits ein zusätzliches Highlight: die Auslosung der ersten DFB-Pokalrunde im kommenden Sommer.






