Villingen-Schwenningen setzt auf SAP-S/4HANA für effizientere Verwaltung
Theo SchmidtVillingen-Schwenningen setzt auf SAP-S/4HANA für effizientere Verwaltung
Villingen-Schwenningen hat seine zentralen Verwaltungssysteme auf die neue SAP-S/4HANA-Plattform umgestellt. Der Wechsel markiert einen wichtigen Schritt zur Modernisierung der IT-Infrastruktur der Stadt. Laut Angaben der Verantwortlichen wird die Umstellung Kosten senken, Fehler reduzieren und den täglichen Betriebsablauf beschleunigen.
Das Projekt startete 2025 in Zusammenarbeit mit dem kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE. Nach monatelangen Vorbereitungen ging das System Anfang 2026 an den Start. Es übernimmt nun die Haushaltsplanung, die Anlagenbuchhaltung sowie Zahlungsvorgänge und Forderungen für die Stadtentwässerung Villingen-Schwenningen und den Abwasserverband Oberer Neckar.
Mit dem Upgrade wurden ein elektronischer Workflow für die Verwaltung von Geschäftspartnerdaten sowie eine optimierte Rechnungslösung eingeführt. Die Bearbeitungszeiten für Rechnungen und Zahlungen sind deutlich gesunken, während der Zugriff auf finanzielle Kennzahlen nun schneller möglich ist. Mitarbeiter müssen weniger Zeit für manuelle Tätigkeiten aufwenden und können sich stärker auf anspruchsvollere Aufgaben konzentrieren.
Bürgermeister Jürgen Roth lobte den Erfolg als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen. Er dankte den Kollegen und Partnern bei Komm.ONE für ihre Unterstützung. Für 2026 und 2027 sind weitere Ausbaustufen geplant, darunter die Einführung des zentralen Personalverwaltungssystems sowie größere Implementierungen für die Stadtverwaltung und die technischen Dienste.
Das neue SAP-S/4HANA-System bietet kürzere Reaktionszeiten, geringere Bearbeitungskosten und weniger Fehler. In kommenden Phasen soll es in weiteren städtischen Bereichen eingesetzt werden. Ziel der Umstellung ist eine voll integrierte IT-Grundlage für die fortlaufende Digitalisierung.






