WLE-Strecke Münster–Sendenhorst startet nach Jahren wieder durch
Die Bahnstrecke der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) zwischen Münster und Sendenhorst ist offiziell wieder in Betrieb genommen worden. Lokale Verantwortliche feiern den Schritt als bedeutenden Impuls für den Regionalverkehr. Die Reaktivierung ist Teil eines umfassenderen Vorhabens, die gesamte Strecke Münster–Warstein bis 2026 oder 2027 wiederzubeleben.
Der neu eröffnete Abschnitt umfasst etwa 10 bis 15 Kilometer und verbindet Münster mit Sendenhorst. Er gehört zur 24 Kilometer langen Strecke Münster–Neubeckum–Beckum, die von der WLE betrieben wird. Die Wiederaufnahme des Personenverkehrs war ursprünglich für 2024 geplant, wurde jedoch auf 2026 oder 2027 verschoben.
Lokale Politiker begrüßten die Entwicklung. Oberbürgermeister Fuchs und Landrat Dr. Gericke bezeichneten sie als entscheidenden Schritt zur Wiederherstellung der vollständigen Schienenverbindung. Regierungspräsident Andreas Bothe hob die Bedeutung der Strecke als zentrales Element für die Mobilität hervor, das das städtische Münster mit seinem ländlichen Umland verbindet.
Verkehrsminister Oliver Krischer von Nordrhein-Westfalen betonte die Rolle des Projekts für die Verkehrswende in der Region. Er verwies darauf, dass Zehntausende Anwohner von den verbesserten lokalen Verbindungen profitieren würden. Zudem stärkt die Initiative das S-Bahn-Netz im Münsterland und bietet Pendlerinnen und Pendlern eine wichtige Alternative.
Die Reaktivierung der WLE-Strecke schafft eine direkte Verkehrsanbindung für Gemeinden in Münster und im Kreis Warendorf. Sie unterstützt das landesweite Vorhaben, die Mobilität nachhaltiger zu gestalten, und verbessert gleichzeitig die Erreichbarkeit zwischen der Stadt und ihrem Umland. In den kommenden Jahren wird der Fokus auf der Verlängerung der Verbindungen bis Neubeckum und Beckum liegen.






