Zukunft des Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Nina BrandtZukunft des Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Verhandlungen über die Zukunft des Old Texas Town in Spandau gescheitert
Die Gespräche über die Zukunft des Old Texas Town in Spandau sind gescheitert. Der seit Langem schwelende Streit dreht sich um den Eigentümer des Geländes, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das örtliche Bezirksamt. Beide Seiten konnten sich nicht einigen, sodass die Zukunft des Areals ungewiss bleibt.
Im Mittelpunkt des Konflikts steht der Wunsch des Eigentümers, das Gelände gewerblich zu nutzen. Die aktuellen Bauvorschriften erlauben dies jedoch nicht, und das Bezirksamt schließt eine Änderung aus. Der Eigentümer hatte eine fünfjährige Übergangsregelung vorgeschlagen, doch die Behörden lehnten diesen Vorschlag ab.
Das Bezirksamt Spandau betont, es habe Kompromisse angeboten – zunächst eine Laufzeit von zwölf Jahren, später von acht Jahren. Der Eigentümer jedoch bestand auf fünf Jahren. Zudem wies das Amt den Vorwurf zurück, rechtliche Sicherheit verweigert zu haben, und bestand darauf, dass Planungsregeln für alle gleichermaßen gelten müssen.
Der endgültige Bruch erfolgte, nachdem das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung verweigerte. In der Folge muss sich der Verein Old Texas Town, dessen Pachtvertrag inzwischen ausgelaufen ist, auf eine Räumungsklage einstellen. Die Gruppe hatte gehofft, auf dem Gelände bleiben zu können, hat nun aber keine rechtliche Grundlage mehr dafür.
Das Bezirksamt hält an seiner Haltung zu Bau- und Planungsvorschriften fest. Eine gewerbliche Bebauung bleibt unter den aktuellen Bestimmungen ausgeschlossen. Der Verein muss sich nun auf rechtliche Schritte vorbereiten, die zu seiner Räumung führen könnten.






