Bayern und Baden-Württemberg setzen auf Kernenergie-Renaissance mit SMR-Reaktoren
FDP will mini-Kernkraftwerke in den Süden mit Bayern bringen - Bayern und Baden-Württemberg setzen auf Kernenergie-Renaissance mit SMR-Reaktoren
Die Kernenergie erlebt in Teilen Deutschlands ein politisches Comeback. Zwei große Parteien im Süden des Landes setzen nun auf Reaktoren der nächsten Generation, um den künftigen Energiebedarf zu decken. Dieser Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der weltweit das Interesse an kleinen modularen Reaktoren (SMR) in führenden Volkswirtschaften wächst.
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Baden-Württemberg und die Christlich-Soziale Union (CSU) in Bayern argumentieren übereinstimmend, dass Kernenergie bezahlbaren Strom und wirtschaftliche Stabilität sichern könnte. Ihre Pläne sehen vor, SMRs bis in die 2030er-Jahre nach Süddeutschland zu bringen.
Die FDP hat die Kernenergie zu einem zentralen Bestandteil ihrer Landesstrategie gemacht. Sollte die Partei in die neue Landesregierung einziehen, wird sie sich für eine offizielle Verpflichtung zu SMRs einsetzen. Parteiführer halten diese Reaktoren für unverzichtbar, um die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs zu stärken – insbesondere angesichts des steigenden Energiebedarfs durch KI und hochtechnisierte Industrien.
Die CSU vertritt eine ähnliche Position und behauptet, dass eine heimische Kernenergieproduktion die langfristigen Energiekosten senken würde. Beide Parteien betonen, dass SMRs eine Möglichkeit böten, günstigen Strom zu erzeugen und gleichzeitig die Abhängigkeit von Importen zu verringern.
Neben der Kernenergie lotet die FDP auch andere Energieoptionen aus. Geplant sind unter anderem eine Ausweitung der Erdgasimporte aus Argentinien sowie die Förderung der Forschung zur Kernfusion. Stand Januar 2026 gibt es jedoch noch keine öffentlich bestätigte formelle Vereinbarung zwischen der FDP und Bayern über den Einsatz von SMRs.
Deutschlands Kurswechsel spiegelt globale Trends wider. Auch Länder wie die USA, Kanada, Großbritannien, Norwegen und die Niederlande erwägen den Einsatz von SMRs, um ihre Energiesicherheit zu stärken. Die kleinere Bauweise und das modulare Design der Technologie machen sie zu einer attraktiven Alternative zu herkömmlichen Kernkraftwerken.
Die Unterstützung der FDP und CSU für SMRs deutet auf einen möglichen Wandel in der deutschen Energiepolitik hin. Falls umgesetzt, könnten die Reaktoren die Stromversorgung in Süddeutschland ab den 2030er-Jahren neu gestalten. Bisher bleiben die Vorschläge jedoch in der Diskussion – konkrete Absprachen stehen noch aus.
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