01 May 2026, 02:18

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: Hunderte Verstöße bei Kontrollen entdeckt

Eine Gruppe von Menschen, die nachts mit Fahrrädern eine Stadtstraße entlangfahren, alle tragen Helme.

Bremen setzt auf Verkehrssicherheit: Hunderte Verstöße bei Kontrollen entdeckt

Bremer Polizei führt umfangreiche Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne "Sicher.Mobil.Leben" durch

Die Bremer Polizei hat im Rahmen der Aktion "Sicher.Mobil.Leben" groß angelegte Verkehrskontrollen durchgeführt. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer – insbesondere für Radfahrer und Motorradfahrer – zu erhöhen. Beamte überprüften hunderte Fahrzeuge und dokumentierten dabei zahlreiche Verstöße über mehrere Tage hinweg.

Während der Kampagne wurden rund 435 zweirädrige Fahrzeuge angehalten. Fast 315 Verstöße wurden registriert, darunter Radfahrer, die bei Rot über die Ampel fuhren, auf der falschen Straßenseite unterwegs waren oder Gehwege nutzten. Besonders häufige Brennpunkte für Rotlichtverstöße waren die Kreuzungen Tiefer/Altenwall, Osterdeich/Mozartstraße, Herdentorsteinweg in Richtung Breitenweg sowie Osterdeich/Verdener Straße.

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Geschwindigkeitsmessungen auf der Auffahrt in Hemelingen, wo Tempo 70 gilt, ergaben, dass 35 Autofahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Zudem wurden zwei Motorräder mit abgelaufener Betriebserlaubnis entdeckt, nachdem Beamte manipulierte Auspuffanlagen festgestellt hatten. Spätere Lärmmessungen bestätigten, dass diese Maschinen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten.

Die Polizei ahndete zudem die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Trotz der hohen Zahl an Verstößen lag der Fokus der Kampagne jedoch auf Aufklärung statt auf Bestrafung. Innensenator Dr. Högl betonte, dass es vor allem darum gehe, den Alltagsverkehr in Bremen sicherer zu gestalten.

Die Initiative "Sicher.Mobil.Leben" machte auf anhaltende Probleme mit Verkehrsverstößen unter Rad- und Motorradfahrern aufmerksam. Mit fast 315 dokumentierten Verstößen unterstrichen die Behörden die Notwendigkeit größerer Regelbefolgung. Auch in zukünftigen Einsätzen wird die Kampagne weiterhin auf Prävention statt auf Sanktionen setzen.

Quelle