Demokratiewoche in Baden-Württemberg: Wie Jugendliche Politik lebendig erleben
Theo SchmidtDemokratiewoche in Baden-Württemberg: Wie Jugendliche Politik lebendig erleben
Demokratiewoche in Baden-Württemberg: Junge Menschen entdecken politische Teilhabe
In ganz Baden-Württemberg haben kürzlich junge Menschen an der Demokratiewoche teilgenommen – einer Veranstaltungsreihe, die sich mit politischem Engagement und regionalen Themen auseinandersetzt. In Workshops, Spielen und offenen Diskussionen erhielten Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in demokratische Prozesse. Ein Höhepunkt war die Veranstaltung "Deine Stimme, dein Land", die von der Servicestelle Kinder- und Jugendbeteiligung Baden-Württemberg (SKJB) geleitet wurde.
Eine Klasse 15- bis 16-Jähriger der Ludwig-Dürr-Schule nahm an einem Demokratie-Workshop teil, in dem sie die Arbeitsweise des Landtages unter die Lupe nahmen. Themen wie politische Parteien, Wahlverfahren und die Recherche zu Kandidatinnen und Kandidaten standen auf dem Programm. Die Jugendlichen diskutierten zudem über grundlegende demokratische Prinzipien wie Meinungsfreiheit, Minderheitenrechte und Gerechtigkeit.
Beim Planspiel "Quararo" schlüpften sie in die Rolle von Entscheidungsträgern, entwarfen Regeln und stimmten darüber ab. Hitze Diskussionen entbrannten, als sie verschiedene Standpunkte abwogen. Viele empfanden die Erfahrung als aufschlussreich – einige wünschten sich sogar noch kontroversere Fragen, um die Debatten zu vertiefen.
Neben dem Workshop umfasste die Demokratiewoche eine Sitzung des Jugendparlaments sowie die Veranstaltung "Pizza & Politik". Diese Formate ermutigten junge Menschen, ihre Anliegen aus dem Gemeindeleben vorzubringen. Zur Sprache kamen etwa bessere AußenTreffpunkte, eine verbesserte lokale Gesundheitsversorgung und lebendigere Innenstädte.
Die Rückmeldungen der Teilnehmenden fielen durchweg positiv aus: Gelobt wurde vor allem das interaktive Format. Einige schlugen vor, das Programm künftig auf noch mehr strittige Themen auszuweiten.
Die Demokratiewoche bot Jugendlichen eine Plattform, um sich praxisnah mit Politik und lokalen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Durch Workshops und Spiele testeten sie ihre Urteilsfähigkeit und diskutierten über reale Probleme. Ziel der Veranstaltungen war es, bei Schülerinnen und Schülern langfristig Interesse an gesellschaftlichem Engagement zu wecken.






