17 March 2026, 20:15

Hamburgs Kreuzfahrthafen bricht 2023 alle Rekorde – und wird noch grüner

Großes Kreuzfahrtschiff in der Nähe einer Stadt mit einer Brücke links, Fahrzeugen auf der Straße und Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.

Hamburg bleibt Deutschlands größter Kreuzfahrthafen - Hamburgs Kreuzfahrthafen bricht 2023 alle Rekorde – und wird noch grüner

Hamburg hat seine Position als Deutschlands führender Kreuzfahrthafen weiter gefestigt: 2023 wurden hier fast 1,4 Millionen Passagiere abgefertigt. Zudem verzeichnete die Stadt im vergangenen Jahr 295 Schiffsanläufe – und für 2024 wird mit weiterem Wachstum gerechnet. Gleichzeitig gibt es deutliche Fortschritte bei der Reduzierung von Emissionen und der Stärkung des lokalen Tourismus.

Im Jahr 2023 nutzten 162 Schiffe in den Hamburger Kreuzfahrtterminals Landstrom – ein Anstieg um 25 Prozent im Vergleich zu 2022. Damit wurden 71 Prozent aller infrage kommenden Anläufe abgedeckt, was zu einer spürbaren Verringerung der Luftschadstoffe und CO₂-Emissionen beitrug. Die Umweltorganisation NABU, die sich seit 2011 für umweltfreundlichere Kreuzfahrtbetriebe einsetzt, begrüßte die Fortschritte der Hansestadt.

Für 2024 plant der Hafen 331 Schiffsanläufe, darunter 47 Flusskreuzfahrten und acht Premierenbesuche. Bereits im kommenden Jahr sollen alle drei Kreuzfahrtterminals über Landstromanschlüsse verfügen – und damit die EU-Vorgaben vorzeitig erfüllen.

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Auch der Tourismus profitiert: 38 Prozent der Passagiere bleiben mittlerweile mindestens eine Nacht vor oder nach ihrer Reise in Hamburg. Im Schnitt gibt jeder Besucher rund 133,59 Euro vor Ort aus.

Blickt man weiter voraus, werden 2025 drei neue Reedereien erstmals Hamburg anlaufen, während für 2026 bereits acht Debüts – unter anderem von Virgin Voyages, Explora Journeys und Royal Caribbean – bestätigt sind.

Hamburgs Kreuzfahrtsektor wächst kontinuierlich, mit steigenden Passagierzahlen und strengeren Umweltschutzmaßnahmen. Die frühzeitige Einführung von Landstrom und die wachsende touristische Strahlkraft unterstreichen die Bedeutung der Stadt als zentraler europäischer Knotenpunkt. Für 2024 und die folgenden Jahre sind weitere Expansionspläne vorgesehen.

Quelle