Heidenheim plant Umnutzung am östlichen Stadteingang – Bürgerbeteiligung startet bald

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Eine grüne Fläche mit Menschen, Gebäuden, Laternen, Bäumen, Fahrzeugen und einem Zaun im Hintergrund.

Heidenheim plant Umnutzung am östlichen Stadteingang – Bürgerbeteiligung startet bald

Die Pläne zur Aktualisierung des Flächennutzungsplans von Heidenheim haben einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Am 17. Dezember 2025 billigte der gemeinsame Ausschuss des Gemeindeverbandes Heidenheim-Nattheim den Entwurf der 17. teilräumlichen Änderung. Die Anpassungen konzentrieren sich auf ein 8,35 Hektar großes Gebiet am östlichen Stadteingang in der Nähe der Giengener Straße (L 1083) in Heidenheim - Bayern.

Das Plangebiet umfasst das ehemalige Ausbildungszentrum von Voith sowie die alten Mehrfamilien-Wohnhäuser der GAGFAH. Hauptziel der Änderung ist es, die rechtliche Grundlage für den Bebauungsplan "Haintal/Hardtwald" zu schaffen. Zudem sollen damit bestehende Widersprüche in den aktuellen Nutzungsvorschriften bereinigt werden.

Bevor endgültige Beschlüsse gefasst werden, erhält die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die Pläne einzusehen. Vom 12. Januar 2026 bis zum 13. Februar 2026 können Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der öffentlichen Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB Stellungnahmen abgeben. Der Entwurf inklusive Kartenmaterial, Erläuterungen und einem Umweltbericht wird auf der Website der Stadt Heidenheim veröffentlicht. Zudem liegen Unterlagen im Heidenheimer Rathaus und im Nattheimer Gemeindeamt zur Einsicht aus. Auch verschiedene Behörden müssen vor dem weiteren Verfahren angehört werden. Gemäß § 4 Abs. 1 BauGB prüfen unter anderem Naturschutz-, Verkehrs- und Denkmalschutzbehörden die Vorhaben. Daneben werden Versorgungsunternehmen, Nachbargemeinden und weitere betroffene Institutionen in den Prozess einbezogen.

Die nächsten Schritte hängen von den Rückmeldungen der Öffentlichkeit und den Stellungnahmen der Fachbehörden ab. Nach Abschluss der Prüfung wird die Änderung die künftige Entwicklung des Gebiets maßgeblich prägen. Die finale Entscheidung legt fest, wie das Gelände an der Giengener Straße in den kommenden Jahren genutzt wird.

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