Ostersonntag 2026: Nur ein Bundesland macht frei – alle anderen arbeiten
Matteo KrauseOstersonntag 2026: Nur ein Bundesland macht frei – alle anderen arbeiten
Ostersonntag 2026 fällt auf den 5. April und markiert die Feier der Auferstehung Jesu Christi. Während der Tag eine tiefe religiöse Bedeutung hat, ist sein Status als gesetzlicher Feiertag in Deutschland uneinheitlich geregelt – nur ein Bundesland weicht von der bundesweiten Praxis ab.
Der Termin für Ostersonntag richtet sich nach dem Mondkalender und liegt stets am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Dadurch kann das Datum jährlich zwischen dem 22. März und 25. April schwanken. Anders als Karfreitag und Ostermontag, die in ganz Deutschland gesetzliche Feiertage sind, gilt für den Ostersonntag selbst in den meisten Bundesländern keine automatische Arbeitsbefreiung.
Brandenburg bildet hier die einzige Ausnahme: Dort ist der Ostersonntag ein offizieller Feiertag. In allen anderen Bundesländern müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Urlaub nehmen, wenn sie frei haben möchten. Wer an diesem Tag arbeiten muss, hat je nach Arbeitsvertrag keine Wahl – doch das deutsche Arbeitsrecht sieht als Ausgleich Ersatzruhetage vor.
Ostermontag hingegen ist in allen 16 Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag, von dem keine Branche oder Berufsgruppe ausgenommen ist. Für die meisten Menschen in Deutschland bleibt der Ostersonntag damit ein normaler Arbeitstag, sofern nicht individuelle Verträge oder Urlaubsregelungen greifen. Lediglich Karfreitag und Ostermontag garantieren bundesweit geschlossene Betriebe und Behörden. Brandenburgs Sonderregelung unterstreicht einmal mehr, wie unterschiedlich die Feiertagsgesetze in Deutschland ausfallen können.






