Roland Kromer wird 85: Ein Leben für Sport und Ludwigsburger Gemeinschaft
Nina BrandtRoland Kromer wird 85: Ein Leben für Sport und Ludwigsburger Gemeinschaft
Roland Kromer, ein bekannter Sporterzieher, Trainer und langjähriger Politiker in Ludwigsburg, feiert heute seinen 85. Geburtstag. Seine jahrzehntelange Arbeit im Sport und in der Kommunalpolitik hat in der Stadt bleibende Spuren hinterlassen und ihm große Anerkennung und Respekt eingebracht.
Geboren am 17. März, studierte Kromer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg-Stuttgart, bevor er am Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg tätig wurde, wo er später stellvertretender Direktor wurde. Seine politische Laufbahn begann 1971 mit der Wahl in den Ludwigsburger Stadtrat für die CDU. Später zog er in den Kreistag ein und engagierte sich über 40 Jahre hinweg besonders für die Jugendförderung und die Vereinsarbeit.
Als aktiver Sportler glänzte Kromer im Sprint: Er lief die 100 Meter in 10,6 Sekunden und gewann mehrfach Landesmeisterschaften. Doch über seine eigenen Erfolge hinaus widmete er sich dem Training – als ehrenamtlicher Bundestrainer für den Württembergischen und den Deutschen Leichtathletik-Verband. Sein Engagement beim SKV Eglosheim festigte zudem den lokalen Sport.
Kromers Einfluss reichte jedoch weit über die Leichtathletik hinaus. Er initiierte prägende Projekte wie die Kampagne "Sport, Spiel und Spaß", den Ludwigsburger Laufclub und das Modell der hauptamtlichen Jugendtrainer. Diese Vorhaben formten die Sportkultur der Stadt und eröffneten jungen Athletinnen und Athleten neue Chancen.
Seine Verdienste blieben nicht unbeachtet: 2001 erhielt er das Bundesverdienstkreuz, 2020 folgte die Ludwigsburger Bürgermedaille. Heute würdigte Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht Kromers unermüdlichen Einsatz und nannte ihn eine treibende Kraft im Gemeinschaftsleben Ludwigsburgs.
Zum 85. Geburtstag ehren viele Wegbegleiter und Geförderte sein Wirken. Sein Erbe umfasst gestärkte Jugendprogramme, ausgeweitete Sportinitiativen und einen nachhaltigen Einfluss auf das zivile und sportliche Gesicht Ludwigsburgs. Die Stadt erinnert an sein lebenslanges Engagement für den öffentlichen Dienst und die Sportentwicklung.






