Tübinger Uniklinikum baut nachhaltige Frauenklinik für 44 Millionen Euro
Theo SchmidtTübinger Uniklinikum baut nachhaltige Frauenklinik für 44 Millionen Euro
Offizieller Baubeginn für Erweiterung der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen
Mit der Grundsteinlegung durch Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski hat der offizielle Startschuss für den 44-Millionen-Euro-Neubau der Frauenklinik am Tübinger Universitätsklinikum gefallen. Das Projekt verbindet moderne medizinische Infrastruktur mit nachhaltigen Baukonzepten.
Auf über 3.000 Quadratmetern entstehen hochmoderne IVF-Labore, eine vergrößerte pränatale Ambulanz sowie zusätzliche Pflegekapazitäten. Das Design vereint patientenorientierte Versorgung mit ökologischer Verantwortung.
Das neue Gebäude wird in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet, wobei das Holz aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft der Region stammt. Zudem kommt recycelter Beton zum Einsatz. Energieeffizienz steht im Mittelpunkt: Eine Photovoltaikanlage mit bis zu 130 Kilowatt Peak, eine Wärmepumpe und der Passivhaus-Standard sorgen für eine klimafreundliche Bilanz.
Das Vorhaben gilt als Pilotprojekt für Holzbauweise im Krankenhaussektor und setzt konsequent auf Klimaschutz – von den Baumaterialien bis zum Betriebsalltag. Gleichzeitig soll die Erweiterung die Vernetzung von spezialisierter Patientenversorgung, Forschung und Lehre in Gynäkologie und Geburtshilfe stärken.
Die 44-Millionen-Investition schafft am Tübinger Uniklinikum eine zukunftsweisende, umweltbewusste medizinische Einrichtung. Der Neubau wird nicht nur die medizinische Versorgung verbessern, sondern auch Maßstäbe im nachhaltigen Bauen setzen. Die Fertigstellung markiert einen wichtigen Schritt für Gesundheitswesen und grüne Architektur.
Neues Einweihungstermin für die nachhaltige Erweiterung der Frauenklinik in Tübingen festgesetzt
Die 44-Millionen-Euro-Erweiterung der Frauenklinik am Universitätsklinikum Tübingen ist nun für 2028 geplant, wenn der Bauplan eingehalten wird. Dieser aktualisierte Zeitplan passt zu den breiteren Modernisierungsbemühungen am Krankenhaus, einschließlich einer 12,5-Millionen-Euro-Erweiterung des psychosomatischen Bereichs bis Ende 2024 und einer 11-Millionen-Euro-Umbau des Neonatologie-Bereichs im Frühjahr 2025. 2028 markiert einen wichtigen Meilenstein in der mehrjährigen Strategie des Krankenhauses, nachhaltiges Design mit moderner medizinischer Infrastruktur zu integrieren.






