Mercedes senkt Kosten und sichert Arbeitsplätze bis 2034 – ohne Entlassungen

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Ein altes Dokument mit einer Karte des Berliner Handelagellachaft-Gebäudes, mit Text und einem Stempel auf der linken Seite.

Mercedes senkt Kosten und sichert Arbeitsplätze bis 2034 – ohne Entlassungen

Mercedes-Benz einigt sich mit Betriebsrat auf Kostensenkungen und mehr Flexibilität

Mercedes-Benz hat mit seinem zentralen Betriebsrat eine Vereinbarung getroffen, um die Kosten zu senken und die Flexibilität in seinen deutschen Werken zu erhöhen. Die Regelung betrifft rund 91.000 Beschäftigte und sieht Maßnahmen vor, um die Produktions- und Materialkosten bis 2027 zu reduzieren. Der Schritt folgt auf einen deutlichen Gewinnrückgang im vergangenen Jahr, der das Unternehmen zum Handeln zwingt, um seine finanzielle Performance zu verbessern.

Das neu ausgehandelte Paket zielt auf eine Senkung der Produktionskosten um zehn Prozent ab, begleitet von einem ähnlichen Abbau der Fixkosten bis 2027. Auch die Materialkosten sollen im Rahmen des Plans optimiert werden. Um dies zu erreichen, passt das Unternehmen die Vergütungsstrukturen an – darunter ein Einfrieren der Grundgehälter für Vorstand, Führungskräfte und außertarifliche Teamleiter im Jahr 2025.

Die Gewinnbeteiligung für die Mitarbeiter bleibt für das Geschäftsjahr 2025 nach den bisherigen Bedingungen bestehen, doch es handelt sich um die letzte Auszahlung nach der bisherigen Regelung. Künftige Lohnerhöhungen im Rahmen der Tarifverträge werden teilweise durch Kürzungen bei den übertariflichen Zulagen ausgeglichen. Für Beschäftigte in indirekten Bereichen wurde ein freiwilliges Abfindungsprogramm eingeführt, Zwangsentlassungen soll es nicht geben. Zudem hat das Unternehmen seine Beschäftigungssicherungsvereinbarung, bekannt als "Zusi", bis Ende 2034 verlängert. Der Einsatz von Leiharbeitnehmern in der Produktion wird ausgeweitet, um die Personalflexibilität weiter zu erhöhen.

Die Maßnahmen sollen die finanzielle Lage von Mercedes-Benz bis 2027 stabilisieren, ohne die Arbeitsplatzsicherheit der deutschen Belegschaft zu gefährden. Die Vereinbarung garantiert keinen betriebsbedingten Kündigungen und verlängert den Schutz für fast ein Jahrzehnt. Das Unternehmen bleibt darauf fokussiert, Kosten zu sparen, ohne die langfristige Beschäftigungssicherheit zu opfern.

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