Boris Palmer über Grünen-Austritt: „Befreiend, aber nicht endgültig“

Admin User
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Ein Mann in einem schwarzen Blazer steht an einem Podium mit Mikrofonen, spricht in ein Handmikrofon, mit einer Blumendekoration und einem Tisch mit einem Buch und einer Wasserflasche in der Nähe, während drei Personen auf Stühlen vor ihm sitzen, vor einem Hintergrund aus einer braunen Wand und einer bunten Tafel mit Text.

Boris Palmer über Grünen-Austritt: „Befreiend, aber nicht endgültig“

Der ehemalige Grünen-Politiker Boris Palmer hat sich offen über seinen Austritt aus Bündnis 90/Die Grünen und seine umstrittenen Ansichten zur Sprache geäußert. Er verließ die politische Partei am 1. Mai 2023, nachdem er wegen des Vorwurfs rassistischer Äußerungen suspendiert worden war. Nun erklärt er, er würde eine Rückkehr in Betracht ziehen – falls sich die Gelegenheit böte.

Palmers Austritt folgte auf ein Parteiverfahren wegen seines wiederholten Gebrauchs des sogenannten "N-Worts", ein Begriff, der weithin als rassistisch verurteilt wird. Trotz der Kritik verteidigt er weiterhin dessen Verwendung und argumentiert, dass eine moralische Bewertung einzelner Wörter die Menschen in die Arme der rechtsextremen Politik treibe. Zudem wies er Vergleiche zwischen dem Begriff und historischen Gräueltaten wie Hitler oder dem Holocaust zurück.

Seit seinem Ausscheiden gibt Palmer an, nicht mehr ständig für seine Aussagen angegriffen zu werden. Die Entscheidung, die politische Partei zu verlassen, bezeichnete er als die schwerste seines Lebens, doch nun empfindet er es als befreiend, ohne Gegenwind frei sprechen zu können. Sein Rückzug erfolgte nach Jahren innerparteilicher Konflikte, darunter Vorwürfe wegen rassistischer Sprache, die schließlich zu seiner Suspendierung führten.

Der ehemalige Politiker übt weiterhin Kritik an der aktuellen Ausrichtung der Grünen. Er ist überzeugt, dass Deutschland nach wie vor eine starke ökologische politische Partei braucht, zeigt sich jedoch enttäuscht von deren sinkenden Umfragewerten und der kurzen Zeit in der Bundesregierung.

Eine Rückkehr zu den Grünen schließt Palmer nicht aus, auch wenn er keine Bedingungen oder einen Zeitrahmen nennt. Seine Haltung zu Sprache und Parteipolitik bleibt weiterhin umstritten. Vorerst bleibt er außerhalb der politischen Partei, die er einst mitgeprägt hat.

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