Baden-Württemberg fordert EU-weite Plastikrevolution gegen die Müllflut

Baden-Württemberg fordert EU-weite Plastikrevolution gegen die Müllflut
Plastikmüll bleibt eine drängende Umweltherausforderung in ganz Europa, wobei nur ein Bruchteil recycelt wird. Baden-Württembergs Umweltminister hat nun strengere EU-weite Vorschriften gefordert, darunter ein Verbot der Deponierung von Kunststoffen und eine bessere Sammlung wiederverwendbarer Materialien. Der Vorstoß erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Experten die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile eines Übergangs zur Kreislaufwirtschaft betonen.
Jedes Jahr fallen in Europa rund 26 Millionen Tonnen Plastikabfall an. Doch weniger als ein Drittel wird recycelt, der Rest wird verbrannt oder entsorgt. Allein in Deutschland werden nur 52 Prozent des Plastikmülls stofflich verwertet, der Rest landet in der Verbrennung.
Die Umweltfolgen sind verheerend: Über 80 Prozent des Meeresmülls bestehen aus Kunststoffen, wobei jährlich bis zu 13 Millionen Tonnen in die Ozeane gelangen. Neben der Verschmutzung wird der illegale Export von Plastikabfällen in Drittländer mit der Finanzierung von Terrorismus in Verbindung gebracht, wie der Generaldirektor für Umwelt der EU warnt. Um diese Probleme zu bekämpfen, plant die EU bis Ende 2026 ein Kreislaufwirtschaftsgesetz. Dieses soll das aktuelle „Nehmen-Herstellen-Wegwerfen“-System durch ein Kreislaufmodell ersetzen, bei dem Produkte von vornherein für die Wiederverwendung konzipiert werden und Abfall minimiert wird. Befürworter argumentieren, dass solche Prozesse die Kosten für europäische Hersteller senken und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern könnten.
Die Forderung nach einer Kreislaufwirtschaft markiert einen Wandel im Umgang mit Abfall in der EU. Durch mehr Recycling und die Verhinderung illegaler Exporte hoffen die Behörden, die Umweltverschmutzung und wirtschaftliche Verluste einzudämmen. Das geplante Gesetz wird zwar strengere Regeln vorgeben, doch sein Erfolg hängt von der flächendeckenden Umsetzung durch Industrie und Mitgliedstaaten ab.

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