Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum es trotzdem Fußball zu sehen gibt

Leni Richter
Leni Richter
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Ein Plakat, das das Münchner Oktoberfest bewirbt und ein Porträt eines Menschen mit einer Krone auf dem Kopf zeigt, umgeben von Text.Leni Richter

Keine öffentliche Übertragung der WM in Bayerns größten Städten - Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum es trotzdem Fußball zu sehen gibt

Die fünf größten Städte Bayerns werden zur Fußball-WM 2026 keine offiziellen Public-Viewing-Veranstaltungen ausrichten. München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt haben sich gegen die Einrichtung von Fanmeilen für das Turnier entschieden. Die letzte große öffentliche Übertragung eines internationalen Sportereignisses in München fand 2016 statt.

Der Hauptgrund für die Entscheidung ist das nachlassende Interesse an offiziellen Public-Viewing-Events. Im Laufe der Zeit haben Biergärten und kleinere Lokale als Orte zum gemeinsamen Fußballschauen an Beliebtheit gewonnen, wodurch die Nachfrage nach großflächigen Fanmeilen gesunken ist. Hinzu kommen die späten Anstoßzeiten der WM 2026 – einige Spiele beginnen erst um 22:00 Uhr Ortszeit –, die für die Veranstalter logistische Herausforderungen darstellen.

In Regensburg hatten zwei Gaststätten die Genehmigung beantragt, Spiele zu übertragen, wurden jedoch wegen der späten Spielzeiten und noch nicht geklärter bundesweiter Regelungen abgelehnt. Während Fanmeilen bei Heimturnieren wie der EM 2024 weiterhin üblich sind, haben Städte außerhalb Bayerns ihre Konzepte modernisiert: mit verbesserten Sicherheitsvorkehrungen, digitalem Ticketing und nachhaltiger Infrastruktur. Diese Aufwertungen zogen in der Phase nach der Pandemie Millionen von Besuchern an.

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt und umfasst 48 Nationalmannschaften. Trotz des Verzichts auf offizielle Fanmeilen in Bayern könnten kleinere Public-Viewing-Angebote in Restaurants und Biergärten weiterhin stattfinden.

Ohne zentrale Fanmeilen müssen bayerische Fußballfans auf private Locations oder das Schauen daheim ausweichen. Die Entscheidung spiegelt veränderte Gewohnheiten und praktische Bedenken wegen der späten Spielzeiten wider. Die Veranstalter bestätigten jedoch, dass Fanmeilen bei künftigen Heimturnieren wieder eingerichtet werden.

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