Merz will Rente revolutionieren: Arbeitszeit statt Eintrittsalter entscheidet
Bundeskanzler Friedrich Merz will Rente an Lebensarbeitszeit knüpfen - Merz will Rente revolutionieren: Arbeitszeit statt Eintrittsalter entscheidet
Friedrich Merz fordert grundlegende Reformen des deutschen Rentensystems. Sein Vorschlag sieht vor, dass die Höhe der Altersbezüge nicht vom festen Renteneintrittsalter abhängen soll, sondern von der insgesamt geleisteten Arbeitszeit. Die Forderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Bundesregierung bereits erste Lockerungen der starren Rentenregeln durch jüngste Maßnahmen eingeleitet hat.
Im Mittelpunkt von Merz' Plan steht ein Modell der "Lebensarbeitsleistung". Danach würde sich die Rentenhöhe daran orientieren, wann eine Person zu arbeiten beginnt und wie lange sie in das System einzahlt. Die Idee stößt bei der SPD auf Interesse – die Partei zeigt sich offen für weitere Gespräche.
Die Regierung hat bereits Schritte unternommen, um die Rentenvorschriften flexibler zu gestalten. Ab 2026 ermöglicht die Aktivrente Rentnern, bis zu 2.000 Euro monatlich – also 24.000 Euro jährlich – steuerfrei hinzuverdienen, wenn sie über das reguläre Renteneintrittsalter hinaus weiterarbeiten. Eine weitere Neuerung, das zweite Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG 2.0), trat Anfang 2026 in Kraft. Es erlaubt nicht tarifgebundenen Arbeitgebern, betriebliche Altersvorsorge mit Opt-out-Möglichkeiten anzubieten, lockert die Abdeckungspflichten und erweitert das Sozialpartnermodell.
Weitere Anpassungen folgten im Februar 2025: Berufliche Pensionskassen dürfen nun gelockerte Anlagevorschriften nutzen, darunter bis zu fünf Prozent in Infrastrukturprojekte sowie eine erhöhte Risikokapitalquote von 35 auf 40 Prozent.
Merz lehnt zudem Debatten über die Beibehaltung eines Rentenniveaus von 48 Prozent ab. Stattdessen betont er die Notwendigkeit einer frühzeitigen privaten Altersvorsorge. Selbst kleine, regelmäßige Beiträge könnten seiner Meinung nach zu einer beträchtlichen Rente anwachsen, wenn früh genug damit begonnen werde. Als entscheidend für den Wohlstandserhalt nennt er nicht Work-Life-Balance oder die Vier-Tage-Woche, sondern die Produktivität.
Der Oppositionsführer besteht darauf, dass Reformen bereits 2023 wirksam werden müssten, um spürbare Effekte zu entfalten. Er räumt ein, dass tiefgreifende politische Weichenstellungen in der zweiten Hälfte einer Legislaturperiode schwieriger umzusetzen seien. Zwar wirbt er für längere Erwerbsbiografien, stellt aber klar, dass sein Appell zu mehr Produktivität nicht diejenigen treffen solle, die bereits überlastet seien.
Merz' Vorschläge würden das Rentensystem von einem starren Eintrittsalter wegführen. Die Regierung hat mit Instrumenten wie der Aktivrente und gelockerten Anlagebestimmungen für betriebliche Renten bereits erste Schritte eingeleitet. Sollten seine Pläne umgesetzt werden, könnten sie die Altersvorsorge der Deutschen in den kommenden Jahren grundlegend verändern.
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